06. Januar 2021 / 16:36 Uhr

Nachfolge von Michael Zorc als BVB-Sportdirektor : Sebastian Kehl bekräftigt Interesse

Nachfolge von Michael Zorc als BVB-Sportdirektor : Sebastian Kehl bekräftigt Interesse

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lizenzspielerchef Sebastian Kehl kann sich die Zorc-Nachfolge gut vorstellen.
Lizenzspielerchef Sebastian Kehl kann sich die Zorc-Nachfolge gut vorstellen. © imago images/RHR-Foto
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Sportdirektor Michael Zorc wird seinen Posten bei Borussia Dortmund im Sommer 2022 räumen. Als Mitfavorit auf dessen Nachfolge gilt der aktuelle Lizenzspielerchef Sebastian Kehl. Dieser bekräftigte nun sein Interesse an der Position.

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Sebastian Kehl hat sein Interesse bekräftigt, bei Borussia Dortmund im Sommer 2022 die Nachfolge von Michael Zorc als Sportdirektor anzutreten. "Insgesamt traue ich mir die Aufgabe natürlich zu und bin davon überzeugt, dass ich das gut regeln kann", sagte der Lizenzspielerchef und ehemalige Kapitän des Bundesligisten am Mittwoch.

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Klubchef Hans-Joachim Watzke hatte zu Wochenbeginn im Fachmagazin Kicker eine Entscheidung in der Personalie im ersten Halbjahr 2021 angekündigt. Obwohl der 40 Jahre alte Kehl als Favorit gilt, wollte sich der BVB-Geschäftsführer noch nicht festlegen: "Am Ende des Tages benötige ich eine klare Sicht darauf, ob Sebastian ab 2022 das komplette Geschäft abbilden kann."

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Kehl: "Ich wachse mehr und mehr in die Dinge hinein"

"Diese Aussagen haben mich überhaupt nicht verwundert", kommentierte Kehl und geht nach eigener Aussage "wirklich sehr gelassen in die Gespräche". Er verwies auf seine gewachsene Erfahrung: "Ich bin seit geraumer Zeit hier im Verein zurück, wachse mehr und mehr in die Dinge hinein, mitverantworte sie und gestalte sie zum Teil sogar allein." Der WM-Zweite von 2002 hatte 2015 seine Karriere als Fußball-Profi beendet und beim BVB drei Jahre später die neu geschaffene Position als Leiter der Lizenzspielerabteilung übernommen.

Ursprünglich wollte Zorc bereits am 30. Juni 2021 nach dann 23 Jahren als BVB-Sportdirektor seinen Posten räumen. Doch auf Watzkes Wunsch bleibt er angesichts der in der Corona-Pandemie entstandenen großen Herausforderungen für eine Saison länger im Amt.