02. April 2021 / 10:07 Uhr

Nachgerechnet: Mit dieser Tor-Quote könnte Robert Lewandowski den Müller-Rekord doch noch gefährden

Nachgerechnet: Mit dieser Tor-Quote könnte Robert Lewandowski den Müller-Rekord doch noch gefährden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Robert Lewandowski droht, am Gerd-Müller-Rekord vorbeizuschrammen.
Robert Lewandowski droht, am Gerd-Müller-Rekord vorbeizuschrammen. © IMAGO/WEREK/Sven Simon (Montage)
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Robert Lewandowski ist der Über-Stürmer der aktuellen Bundesliga-Saison. 35 Tore nach 26 Spieltagen hat bisher kein Spieler in der Geschichte geschossen. Die Einstellung des Tor-Rekords von Gerd Müller wäre nur noch Formsache gewesen - hätte sich der Weltfußballer nicht schwerer am Knie verletzt. Die Statistik legt nun nahe: Trotz unglaublicher Torquote wird es zur Müller-Bestmarke wohl nicht reichen.

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25 Einsätze, 35 Tore: Durchschnittlich alle 60 Minuten erzielt Robert Lewandowski beim FC Bayern München einen Treffer. Der Weltfußballer befand sich in dieser Saison in der Form seines Lebens - doch nun bremst ihn eine Verletzung. Eine Bänderdehnung im rechten Knie zwingt Lewandowski nach Einschätzung der Bayern-Ärzte zu einer Pause von vier Wochen. Demnach wäre der 32-Jährige erst am 32. Spieltag einsatzbereit. Reichen drei Spiele - nur anhand seiner aktuellen Torquote gemessen - aus, um den legendären Tore-Rekord von FCB-Ikone Gerd Müller von 40 Treffern in der Saison 1971/72 zu brechen? Der SPORTBUZZER hat nachgerechnet - und kommt zu einem für Lewandowski bitteren Ergebnis.

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Denn selbst die "überirdische" Quote von 1,4 Toren pro Einsatz (Lewandowski traf nur in vier Partien nicht) genügt nur knapp nicht, um die Mythos-Marke des Weltmeisters von 1974 anzukratzen. Die Rechnung ist einfach: Wenn Lewandowski statistisch gesehen 1,4 Tore pro Spiel schießt, käme der Torjäger in den letzten drei Partien gegen Borussia Mönchengladbach, den SC Freiburg und den FC Augsburg insgesamt auf 4,2 Tore - abgerundet also vier. Demnach würde der polnische Nationalspieler zum Saison-Abschluss auf 39 Tore kommen und die Einstellung des Müller-Rekords haarscharf verpassen.

Bitter, denn Lewandowski war drauf und dran, eine Tor-Marke für die Ewigkeit aufzustellen. Ohne Verletzung und mit einem Einsatz in den Partien gegen RB Leipzig, Union Berlin, den VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen und Mainz 05 - die der Superstar allesamt zu verpassen droht - hätte Lewandowski bei Fortführung der aktuellen Torquote 11,4 Treffer geschossen, wäre in der Endabrechnung auf 46 Tore gekommen. Damit hätte "Lewy" die Müller-Bestmarke um sechs Treffer überboten.

Lewandowski und den Bayern-Fans bleibt damit nur noch eine Hoffnung - die auf eine Wunderheilung, die er ganz offenbar selbst für möglich hält: Sollte der Super-Angreifer schon nach drei Wochen wieder fit sein und gegen Mainz am 24. April spielen können, würde Lewandowski den Müller-Rekord zumindest einstellen und statistisch gesehen auf 5,6 Tore in den letzten vier Spielen kommen, was dann 40 Saisontore bedeuten würde.