28. September 2021 / 13:11 Uhr

Nachholspiel: FC Dornbreite fordert SV Todesfelde heraus

Nachholspiel: FC Dornbreite fordert SV Todesfelde heraus

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
Der SV Todesfelde möchte sein Nachholspiel gegen den FC Dornbreite erfolgreich gestalten
Der SV Todesfelde möchte sein Nachholspiel gegen den FC Dornbreite erfolgreich gestalten © Agentur 54°
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Der FC Dornbreite muss einige Ausfälle kompensieren - Sven Tramm und Sascha Strehlau mit jüngsten Gegneranalysen

Am Mittwochabend um 19.30 Uhr empfängt der SV Todesfelde den FC Dornbreite. Tabellarisch gesehen ein echtes Spitzenspiel, empfängt der Tabellenzweite doch den Drittplatzierten der Oberliga Süd.

Kantersieg im Pokal für den SV Todesfelde - Punktgewinn der Moral für den FC Dornbreite

Der SVT war vergangenes Wochenende zwar spielfrei in der Oberliga, musste dafür aber im Flens-Cup beim VfR Horst (Kreisklasse B) ran, gewann standesgemäß 15:0. Dornbreite bewies im Heimspiel gegen Oldenburg Moral, erkämpfte in Unterzahl ein 3:3-Remis, nachdem man bereits 1:3 hinten lag. Verteidiger Marcel Venzke sah den roten Karton und fehlt dem FCD somit beim schwierigen Auswärtsspiel in Todesfelde.

FCD-Trainer Sascha Strehlau: "Jeder im Kader hat das Zeug, Oberliga zu spielen!"

Außerdem muss FCD-Coach Sascha Strehlau die Ausfälle von Hayri Akcasu (Zerrung), Mehmet Aynaci (Knieverletzung), Mevan Mustafa, Norman Bierle (beiede Muskelfaserriss) und Börge Kahlert (Erkältung) kompensieren. Hinter dem Einsatz von Flügelflitzer Sadok Amara steht ein Fragezeichen. Der 21-jährige laboriert an einer Muskelverhärtung und wird beim Warmmachen testen, ob es für einen Einsatz reicht. „Die Ausfälle unserer Schlüsselspieler wiegen natürlich schwer, aber jeder im Kader hat das Zeug, Oberliga zu spielen. Wir fahren dorthin und werden nichts abschenken. Als Fußballer will man jedes Spiel gewinnen, auch wenn Todesfelde zusammen mit Eichede der Topfavorit der Liga ist und in dem gallischen Dorf sehr gute Arbeit geleistet wird“, betont „Strehle“, der den Gegner beim 1:1 gegen den SV Eichede unter die Lupe nahm.

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FC Dornbreite setzt in schwierigem Auswärtsspiel auf schnelles Umschaltspiel

Der offensiven Stärke der Todesfelder müsse man mit Kompaktheit begegnen und versuchen, Nadelstiche zu setzen. „Wenn wir gut umschalten, sind die anfällig und verwundbar“, nimmt Strehlau die pfeilschnellen Lubecco Behrens, Luca Lübcke und womöglich Sadok Amara in die Pflicht.

SVT-Trainer Sven Tramm: "Da treffen zwei Teams aufeinander, die Fußball spielen wollen!"

Todesfelde-Teamchef Sven Tramm beobachtete den FCD beim jüngsten 3:3-Remis und spricht von einem „moralischen Sieg“. Die Leistung der Strehlau-Elf habe den Zusammenhalt der Truppe widergespiegelt. „Die junge und talentierte Mannschaft spielt mutig nach vorne und steht zu recht auf Platz drei. Bis auf das 0:8 gegen Eichede stehen sie auch hinten gut und jeder bringt seine Stärken ins Kollektiv ein“, findet Tramm, der sich auf die Begegnung freut. „Da treffen zwei Teams aufeinander, die Fußball spielen wollen. Ich hoffe, dass es uns besser gelingt, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken. Wir sollten in der Lage sein, dass sich Dornbreite mehr Gedanken über uns macht, als wir uns über sie.“

Trainingsplatz statt JODA-Sportpark: Fehlendes Flutlicht zwingt Teams zum Platzwechsel

Beim 15:0 in Horst schonte der SVT unter anderem mit Niklas Stehnck, Morten Liebert und Luca Sixtus mehrere Stammkräfte. Diese stehen „Trammer“ am Mittwochabend wieder zur Verfügung. Bis auf die langzeitverletzten Til Weidemann, Yannick Chaumont und Jan-Luca Holst muss der SVT lediglich den Ausfall von Verteidiger Niklas Sabas kompensieren, bei dem eine Achillessehnenverletzung wieder auftrat, die ihn zu einer zweiwöchigen Pause zwingt. Aufgrund des fehlenden Flutlichts auf dem Hauptplatz wird die Partie auf dem Trainingsplatz des SV Todesfelde ausgetragen.