22. November 2021 / 18:00 Uhr

Nachholspiele sorgen für straffen Zeitplan: SC DHfK muss gegen Rhein-Neckar Löwen ran

Nachholspiele sorgen für straffen Zeitplan: SC DHfK muss gegen Rhein-Neckar Löwen ran

Tilman Kortenhaus
Leipziger Volkszeitung
Luca Witzke (DHfK #7) gegen Niclas Kirkelökke / Kirkeloekke (Loewen #6)
Im DHB-Pokal setzten sich die Rhein-Neckar Löwen durch. Nun wollen die Leipziger im Ligaspiel den Spieß umdrehen. © Christian Modla
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Bereits im DHB-Pokal stand der DHfK Leipzig den Rhein-Neckar Löwen gegenüber. Nun wollen sich die Leipziger in der nachgeholten Bundesligapartie für die Pokalniederlage revanchieren.

Leipzig. Nur 49 Stunden liegen zwischen der bitteren 22:26-Heimniederlage gegen Melsungen und dem nächsten Bundesliga-Match der DHfK-Handballer. Die Vorbereitung auf die Rhein-Neckar Löwen fällt kurz aus, die Fahrt nach Mannheim allerdings nicht. „Für die Spieler bleibt wenig Regenerationszeit, aber man bleibt im Rhythmus und muss sich direkt auf die nächste Aufgabe konzentrieren“, versucht Cheftrainer André Haber dem straffen Zeitplan auch etwas Positives abzugewinnen.

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Auf die Reise nach Baden-Württemberg machten sich die Messestädter bereits am Montag, nachdem sie in Leipzig eine letzte Regenerations- und Wurfeinheit absolviert hatten. Die kurze Zeit zwischen den Spielen wollten die Grün-Weißen optimal nutzen. Denn die Mannschaft von Coach Klaus Gärtner hatte den Sachsen Anfang Oktober im DHB-Pokal eine deutliche Niederlage beigebracht, die Bundesligapartie wenig später aber aufgrund von mehreren Corona-Fällen verschieben müssen. Eine inzwischen erschreckend normale Situation. Auch am vergangenen Spieltag wurden erneut zwei Partien abgesagt. Die SG Flensburg-Handewitt konnte laut Vereinsangaben nicht in Hannover antreten, der Spitzenreiter SC Magdeburg aufgrund von mehreren Infektionen Lübbecke nicht empfangen.

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Trotz der angespannten Lage hält die Bundesliga-Tabelle noch einigermaßen für einen Vergleich her. Nach zwölf Spieltagen haben alle Mannschaften immerhin eine zweistellige Anzahl an Begegnungen bestritten, auch durch dazwischengeschobene Nachholpartien, wie das Duell gegen die Rhein-Neckar Löwen. Darunter leiden die Mannheimer selbst am meisten. Sie hatten am Donnerstag gegen Minden gespielt, müssen am Dienstag gegen die Leipziger ran und bereits 48 Stunden später in Melsungen auf der Platte stehen. Ein mehr als undankbares Programm, bei dem auch gute Teams Federn lassen können.

Unterstützung bekommen die Sachsen in Mannheim von gut 70 Auswärtsfans. Rund 20 aus Leipzig und gut 50 vom Lokalrivalen aus Ludwigshafen, die als Fans der Eulen eine gute Beziehung zum SC DHfK pflegen – und die Löwen gerne verlieren sehen.