18. Oktober 2020 / 21:39 Uhr

Nächste Derby-Niederlage für die Dresdner Eislöwen

Nächste Derby-Niederlage für die Dresdner Eislöwen

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
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Auch für Eislöwe Tom Knobloch (l.) war spätestens bei Füchse-Goalie Ancicka Endstation. © Thomas Heide
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Drittes Spiel, dritte Niederlage. Die Dresdner Eislöwen mussten am Sonntag im Nord-Ost-Pokal die nächste Pleite hinnehmen. Das Team von Trainer Rico Rossi verlor gegen die Lausitzer Füchse mit 1:4.

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Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben im dritten Spiel des Nord-Ost-Pokals die dritte Niederlage kassiert. Das Team von Trainer Rico Rossi verlor das Derby bei den Lausitzer Füchsen trotz einer Leistungssteigerung am Ende mit 1:4 (0:1, 1:0, 0:3). Dabei musste der Eislöwen-Coach weiterhin auf die Verteidiger Steve Hanusch und Alexander Dotzler verzichten. Zudem fehlten Kevin Lavallée und Steven Rupprich verzichten. Als Kapitän fungierte wie schon gegen Rostock der erfahrene Toni Ritter.

Die Gäste fanden vor 966 Zuschauern etwas besser in die Partie, erarbeiteten sich auch die eine oder andere Chance, scheiterten aber am gut aufgelegten Goalie Tobias Ancicka, dem erst 19-jährigen Förderlizenzspieler von den Eisbären Berlin. Als dann Arne Uplegger die dritte Strafe aus Sicht der Elbestädter kassierte, nutzte Thomas Reichel im Powerplay der Füchse einen Abpraller zur 1:0-Führung (14.). Dennis Swinnen und Jordan Knackstedt hatten den Ausgleich auf dem Schläger, aber bei Ancicka war erneut Endstation.

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Im zweiten Abschnitt gaben die Blau-Weißen noch mehr Gas, wollten unbedingt den Ausgleich erzielen. Zahlreiche Strafen auf beiden Seiten unterbrachen aber immer wieder den Spielfluss. Bei einigen Chancen der Füchse konnte sich auch der Dresdner Keeper Riku Helenius auszeichnen. Als die Hausherren kurz vor der zweiten Pausensirene eine kleine Bankstrafe hinnehmen mussten, gelang Dennis Swinnen beim Überzahlspiel nach schönem Pass von Jordan Knackstedt endlich der verdiente 1:1-Ausgleich (40.).

Kommenden Sonntag gegen Bayreuth

Wenige Minuten nach Beginn des Schlussdrittels gab es eine kurze Schrecksekunde, als Helenius einen harten Maskentreffer (46.) bekam, doch der Finne konnte zum Glück weiterspielen. Inzwischen hatte sich Toni Ritter auch in die Kühlbox verabschiedet und das Powerplay nutzten die Füchse zur erneuten Führung. Nach Vorarbeit von Kale Kerbashian erzielte Fabian Dietz das 2:1 (47.). Die Eislöwen versuchten, wieder das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen, scheiterten bei ihren Torversuchen aber immer wieder an Ancicka.

Der junge Tim Detig stand in der 54. Minute dann völlig fei auf der rechten Seite und schlenzte den Puck Riku Helenius durch die Schoner zum 3:1. Damit war eine Vorentscheidung gefallen. Rico Rossi beorderte seine Jungs zwei Minuten vor dem Ende noch einmal zu einer Auszeit an die Bande und anschließend Helenius aus dem Tor. Aber seine Schützlinge konnten den Puck nicht in ihren Reihen halten und so konnte Kale Kerbashian mit einem Schuss ins leere Gehäuse zum 4:1 (59.) endgültig alles klarmachen. Das nächste Vorbereitungsspiel bestreiten die Blau-Weißen nun am kommenden Sonntag zu Hause gegen die Bayreuth Tigers.