26. April 2021 / 19:12 Uhr

Nächste OP notwendig: Lena Uebach muss weiter auf Turbine-Debüt warten

Nächste OP notwendig: Lena Uebach muss weiter auf Turbine-Debüt warten

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Kam im Sommer von Bayer 04 Leverkusen: Lena Uebach.
Lena Uebach kam 2020 aus Leverkusen zu Turbine Potsdam - seitdem verfolgt sie das Verletzungspech. © Saskia Nafe
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Frauen-Bundesliga: Der Neuzugang aus dem letzten Sommer muss erneut operiert werden. Die Diagnose: Knorpelschaden und Meniskusausriss. "Es war ein riesiger Schock", sagt die Spielerin.

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Mit großen Hoffnungen hatte der 1. FFC Turbine Potsdam im Sommer 2020 Lena Uebach aus Leverkusen verpflichtet. Doch an der Havel kommt die U17-Europameisterin von 2017 einfach nicht in Schwung. Schon kurz nach ihrer Ankunft in Potsdam war bei der heute 20-jährigen Außenbahnspielerin eine Verletzung aufgebrochen. Auf einen Pflichtspieleinsatz im Turbine-Trikot wartet sie immer noch. Nun der nächste Schock: Lena Uebach muss erneut operiert werden, das Knie hielt der Belastung nicht stand.

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"Lena hat einen Knorpelschaden und Meniskusausriss im rechten Kniegelenk. Bei ihrer ersten OP am 21. April 2021 wurden Knorpelzellen von Dr. Jung aus der Charité in Berlin entnommen. Nach einer zweiten OP etwa sechs Wochen später werden die neu gezüchteten Knorpelzellen wieder eingebacht und der Meniskus genäht“, erklärt Physiotherapeut Thomas Schulz. Durch eine Überbelastung des rechten Knies seien die Schmerzen in den letzten Monaten immer stärker geworden, teilte der Verein am Montag mit.

In Bildern: Turbine Potsdam verliert knapp mit 2:3 gegen den FC Bayern München

Nach früher Führung durch Dina Orschmann (7.) gerät Turbine zwar mit 1:3 in Rückstand, doch nach dem 2:3-Anschlusstreffer von Selina Cerci sind die Potsdamerinnen nah dran am möglichen Ausgleich. Am Ende gewinnt allerdings der Tabellenführer aus München knapp mit 3:2. Zur Galerie
Nach früher Führung durch Dina Orschmann (7.) gerät Turbine zwar mit 1:3 in Rückstand, doch nach dem 2:3-Anschlusstreffer von Selina Cerci sind die Potsdamerinnen nah dran am möglichen Ausgleich. Am Ende gewinnt allerdings der Tabellenführer aus München knapp mit 3:2. © Julius Frick

Uebach: "243 Tage nach OP wieder auf Null"

"Es war ein riesiger Schock", wird Uebach in einer Vereinsmitteilung zitiert. "So einen Rückschlag hinnehmen zu müssen, ist alles andere als einfach. 243 Tage nach meiner OP vergangenen Jahres werde ich wieder auf Null zurück katapultiert." Nun blicke sie aber zuversichtlich einer zweiten Operation entgegen. "Ich sehe das als meine eigene Challenge, die ich zu bewältigen habe."

Auch Trainer Sofian Chahed ist betroffen. Für ihn wäre Uebachs Rückkehr in den Kader wie ein zusätzlicher Neuzugang gewesen - darauf muss er nun weiter warten. "Für die Mannschaft ist es natürlich sehr bitter, dass sie jetzt doch längerfristig ausfallen wird. Lena tut mir persönlich leid, aber ich bin mir sicher, sie wird zurückkommen, weil sie eine Kämpferin ist“, so der Turbine-Coach.