12. September 2019 / 13:20 Uhr

Nächstes Flutlichtspiel: Turbine Potsdam gastiert beim 1. FC Köln

Nächstes Flutlichtspiel: Turbine Potsdam gastiert beim 1. FC Köln

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Janina Hechler (v.) spielt den Ball vor Potsdams Nina Ehegötz.
Nina Ehegötz stand in allen drei Turbine-Pflichtspielen dieser Saison in der Startelf. © Jan Kuppert
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Turbine Potsdam spielt am Freitagabend beim 1. FC Köln. Für Nina Ehegötz kommt es zur Rückkehr in die eigene Vergangenheit. Die 22-Jährige ist bei Turbine nach langer Verletzungspause auf dem Weg zu alter Stärke.

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Nach dem erfolgreichen Einzug in das Achtelfinale des DFB-Pokals soll es für die Bundesliga-Fußballerinnen von Turbine Potsdam auch in der Liga erfolgreich weitergehen. Bereits am Freitagabend (19.15 Uhr, Franz-Kremer-Stadion) sind die Brandenburgerinnen beim Aufsteiger 1. FC Köln wieder gefordert.

„Das ist für mich auch ein bisschen wie die Rückkehr in die Heimat“, sagt Nina Ehegötz. In der Saison 2015/16 kickte die Turbine-Angreiferin für die Effzeh-Frauen, sportlich zog es sie danach auf die andere Rheinseite zu Bayer Leverkusen, lebte aber weiter in der Domstadt. Die Kölner Mannschaft habe sich seither stark verändert, sagt die 22-Jährige. „Aber ein paar Gesichter und das ganze Umfeld kenne ich noch.“ In Potsdam ist Nina Ehegötz inzwischen in ihrer dritten Saison. Oder ist es eigentlich erst die zweite? Denn das letzte Jahr sei zum Vergessen gewesen. Am ersten Spieltag in Hoffenheim riss bei der gebürtigen Dortmunderin das Kreuzband. Behandlungen und Rehaübungen bestimmten danach den Alltag der Frohnatur. Erst ganz am Ende der Spielzeit 2018/19 durfte sie noch einmal ein paar Minuten Spielzeit sammeln. „Das war mehr für’s Gefühl. Der richtige Startschuss fiel erst in der Vorbereitung vor dieser Saison“, berichtet Nina Ehegötz.

In Bildern: Turbine Potsdam besiegt den FF USV Jena mit 6:2.

Die Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam vor dem Heimspiel gegen den FF USV Jena. Zur Galerie
Die Mannschaft des 1. FFC Turbine Potsdam vor dem Heimspiel gegen den FF USV Jena. © Jan Kuppert
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Und nach den ersten Wochen geht der Daumen nach oben: „Das Knie hat bisher alles gut verkraftet, es gibt gar keine Probleme.“ Trotzdem spüre sie, dass es noch Zeit braucht, um zu alter Stärke zurückzufinden. „Ich merke, dass ein bisschen was fehlt, die Spritzigkeit und die Dynamik.“ Auf dem Weg zur Topform bekommt die Angreiferin die Rückendeckung des Trainers. In allen drei Pflichtspielen dieser Spielzeit stand sie in der Startelf. „Das freut mich, denn ich bin eine Spielerin, die das Vertrauen braucht“, sagt Nina Ehegötz.

Obwohl erst 22 Jahre alt, will sie in Potsdam vorangehen. „Ich bin ja im Vergleich zu einigen anderen schön etwas länger hier, da sehe ich mich auch in der Verantwortung, den jungen Spielerinnen zu helfen“, sagt sie. „Und im Training zähle ich schon zum Team Alt“, bemerkt die ehemalige Junioren-Nationalspielerin und muss selbst lachen.

Die DFB-Elf hat sie längst noch nicht abgeschrieben: „Erstmal muss ich hier im Verein konstant meine Leistung bringen, aber dann wäre die Nationalmannschaft der nächste Schritt.“ Diesem Ziel könnte sie mit einem guten Auftritt in Köln am Freitag wieder ein Stück näher kommen.

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