20. Februar 2018 / 18:20 Uhr

Nachwuchskicker des RSV Eintracht beeindrucken Trainer von Hertha BSC

Nachwuchskicker des RSV Eintracht beeindrucken Trainer von Hertha BSC

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sönke Hartmann, Felix Kausch und Mohamed Moradi (v.l.) vom RSV Eintracht 1949.
Sönke Hartmann, Felix Kausch und Mohamed Moradi (v.l.) vom RSV Eintracht 1949. © Gerhard Pohl
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Nachwuchsfußball: Sönke Hartmann und Mohamed Moradi überzeugen beim 4. AOK-Junioren-Masters in Kleinmachnow.

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Am Ende belegten die D-Junioren-Fußballer des RSV Eintracht 1949 beim hochkarätig besetzten AOK-Junioren-Masters, das am vergangenen Wochenende zum vierten Mal ausgetragen wurde, den zwölften Rang. Die TSG 1899 Hoffenheim setzte sich bei der zweitägigen Veranstaltung durch einen 3:1-Finalerfolg über den FC Schalke 04 die Krone auf.

Felix Kausch, Trainer des RSV, zog ein positives Fazit. „Das Turnier war auch in diesem Jahr für alle ein großes Ereignis. Die Jungs haben alles gegeben und wir sind nicht enttäuscht“, resümierte Kausch, dessen Mannschaft in Vorrundengruppe A mit vier Punkten den vorletzten Platz belegte, aber gegen den späteren Turniersieger aus Baden-Württemberg einen klaren 5:1-Sieg feiern konnte.

Mohamed Moradi kommt aus Afghanistan


Besonders zu überzeugen wussten beim RSV Sönke Hartmann (13) und Mohamed Moradi (12). Sönke Hartmann wurde nach seinem starken Auftritt unter dem Dach der BBIS-Halle in Kleinmachnow von den anwesenden Nachwuchstrainern von Hertha BSC prompt zum Probetraining beim Hauptstadtclub eingeladen, an dem Mohamed Moradi in der Vergangenheit bereits teilnehmen durfte.

In Bildern: RSV Eintracht überrollt den Angermünder FC.

In Bildern: RSV Eintracht überrollt den Angermünder FC. Zur Galerie
In Bildern: RSV Eintracht überrollt den Angermünder FC. ©

Sönke Hartmann aus Kleinmachnow spielt seit seinem sechsten Lebensjahr beim RSV und führte die Mannschaft am vergangenen Wochenende als Kapitän auf den Kunstrasen und träumt davon, später einmal als Profifußballer sein Geld zu verdienen. Sein Teamkollege Mohamed Moradi lebt seit zweieinhalb Jahren in Deutschland, kommt aus Afghanistan und hat erst im vergangenen Juni beim RSV angefangen. „Es ist erstaunlich, was Mohamed in seinem Alter bereits am Ball kann“, zeigt sich Kausch begeistert von seinem Schützling, dem er wie Sönke Hartmann den Sprung bei Hertha zutraut.