12. November 2018 / 10:13 Uhr

Nationalelf reist am Montag in Leipzig an

Nationalelf reist am Montag in Leipzig an

dpa
Nationaltrainer Joachim Löw kann die Skepsis der Fans verstehen. 
Nationaltrainer Joachim Löw kann die Skepsis der Fans verstehen.  © dpa
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Bundestrainer Joachim Löw kann die Skepsis der Fans verstehen : „Wir wissen, dass wir das gesamte Jahr nicht begeistert haben."

Leipzig. Am Montag Abend wird die Fußball-Nationalelf in der Messestadt ankommen – und im Hotel Westin nächtigen. Am Dienstag checkt Gegner Russland im Fürstenhof ein. Bis zum Spiel am Donnerstag (20.45 Uhr) haben die DFB-Spieler neben dem Training zahlreiche Termine. Ebenfalls am Dienstag um 13 Uhr geben Oliver Bierhoff und einige Profis eine Pressekonferenz in der 94. Oberschule. Auch Schüler und Schülerinnen dürfen Fragen stellen.

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Am Dienstagabend ab 17.15 Uhr werden drei bis fünf Nationalspieler in der Turnhalle der Helmholtz-Schule erwartet, wo rund 50 E-Junioren des SV Lindenau 1848 trainieren. Dieser Verein ist vom DFB auch deshalb ausgewählt worden, weil er im Jahr 2014 den Integrationspreis des Deutschen Fußball-Bundes und von DFB-Sponsor Mercedes-Benz verliehen bekam.

Für die Partie gegen Russland in der Red-Bull-Arena sind von den verfügbaren 42 000 Tickets bislang weniger als 30 000 abgesetzt. Auch Gelsenkirchen ist mit derzeit rund 39 000 Karten weit von ausverkauft entfernt, dort wird die deutsche Nationalmannschaft am 19. November gegen die Niederlande spielen.

Die Gründe für das geringe Interesse sind klar: Dieses Jahr mit dem blamablen WM-Aus in Russland, schon sechs verlorenen Länderspielen und dem nun noch drohenden Abstieg aus der höchsten Gruppe der Nations League ist alles andere als zufriedenstellend für Joachim Löw, die DFB-Elf und die Anhänger.

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Die Skepsis der Fans kann Löw ein Stück weit nachvollziehen: „Wir wissen, dass wir das gesamte Jahr nicht begeistert haben. Daher müssen wir uns wieder alles hart erarbeiten, auch den Zuspruch der Fans und Zuschauer.“ Der Bundestrainer gelobte jedoch Besserung. „Wir sind nicht mehr die Nummer eins, aber wir wollen und werden es auch wieder besser machen“, erklärte Löw.

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