12. November 2019 / 15:38 Uhr

Niklas Stark, Marco Reus, Kai Havertz: Die aktuellen Sorgen von Joachim Löw im DFB-Team

Niklas Stark, Marco Reus, Kai Havertz: Die aktuellen Sorgen von Joachim Löw im DFB-Team

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zwei Verletzte, ein Gezeichneter: Marco Reus (von links) und Kai Havertz fehlen dem DFB-Team, während Niklas Stark trotz Gesichtsverletzung endlich sein Debüt feiern. Bundestrainer Joachim Löw hat mit einigen Baustellen zu kämpfen.
Zwei Verletzte, ein Gezeichneter: Marco Reus (von links) und Kai Havertz fehlen dem DFB-Team, während Niklas Stark trotz Gesichtsverletzung endlich sein Debüt feiern. Bundestrainer Joachim Löw hat mit einigen Baustellen zu kämpfen. © DPA (3), Getty Images (Montage)
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Joachim Löw hat vor den letzten beiden Länderspielen des Jahres einige Sorgen. In der EM-Qualifikation gegen Weißrussland und Nordirland muss der Bundestrainer auf einige Stars verzichten - mit Niklas Stark kämpft indes ein gezeichneter Profi um seinen ersten Einsatz im DFB-Dress.

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Es gab sicher schon angenehmere Zusammenkünfte der Nationalmannschaft. Als die Spieler um Bundestrainer Joachim Löw am Dienstagmittag am Düsseldorfer Mannschaftshotel eintrudelten, peitschte ihnen eiskalter Wind und Regen ins Gesicht. Da passte es ins Bild, dass einige Spieler nicht nur ziemlich verschlissen ankamen, sondern sich auch so fühlten – wie Niklas Stark.

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Der Pechvogel der Berliner Hertha hatte sich am vergangenen Wochenende beim 2:4 gegen RB Leipzig das Nasenbein gebrochen, trug ein riesiges Pflaster und zwei stattliche Veilchen mit sich rum. Zum fünften Mal war er für das DFB-Team aufgeboten worden, blieb aufgrund teils kurioser Verletzungen bislang aber ohne eine einzige Einsatzminute.

Pechvogel Niklas Stark hofft auf Debüt im DFB-Team

Vor der Partie gegen Argentinien (2:2) hatte sich der Verteidiger im Hotel das Knie an einem Glastisch aufgeschlitzt. Nun soll seinem Länderspiel-Debüt aber trotz der schmerzhaften Blessur nichts mehr im Wege stehen. „Ich gehe davon aus, dass er am Wochenende einsatzfähig ist“, sagte Löw. Und Stark selbst konnte sogar schon wieder lachen: „Es ist nicht so schlimm, wie es aussieht“, grinste der 24-Jährige. „Wenn der Bundestrainer mich dabei haben will, dann komme ich, wenn ich laufen kann.“

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Im Gegenteil zu Kai Havertz und Marco Reus ist Stark also dabei, wenn es am Samstag (20.45 Uhr/RTL) in Mönchengladbach gegen Weißrussland und am kommenden Dienstag in Frankfurt gegen Nordirland (20.45 Uhr/RTL) darum geht, die Qualifikation für die Europameisterschaft im nächsten Sommer endgültig perfekt zu machen. „Wir werden die beiden Spiele gewinnen und uns qualifizieren“, kündigte Löw selbstbewusst an und freute sich, dass er zum Jahresende noch mal „eine ganze Woche hat, um mit der Mannschaft zu arbeiten.“

In den ersten Tagen wird es für ihn auch darum gehen, den ein oder anderen Spieler wieder aufzurichten, wie beispielsweise Julian Brandt, der nach der 0:4-Klatsche mit dem BVB im Spitzenspiel beim FC Bayern München wie ein geprügelter Hund zum Treffpunkt kam und daraus auch gar keinen Hehl machte: „Man kann verlieren“, sagte der Dortmunder Offensiv-Allrounder, „aber nicht in dieser Art und Weise. Wir waren gar nicht da, haben alles vermissen lassen. Das steckt man nicht so einfach weg.“

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Deutschland kann am Samstag das EM-Ticket lösen

Auch Löw hatte die Begegnung in der Allianz-Arena natürlich verfolgt und war ebenfalls überrascht vom desolaten Auftreten des BVB, der wenige Tage zuvor gegen Inter Mailand (3:2) noch eine „tolle Mentalität“ gezeigt habe. „Aber gegen Bayern waren sie einfach wirklich zu harmlos. Das hätte ich so nicht erwartet.“

Von seiner Mannschaft erwartet er in den letzten beiden Spielen des Jahres zwei Siege – dann wäre Deutschland bei der Auslosung am 30. November in Bukarest sicher dabei. Bereits am Samstag kann das DFB-Team das EM-Ticket lösen, wenn die Niederlande im direkten Duell Nordirland schlägt und Deutschland gleichzeitig mindestens einen Punkt gegen Weißrussland holt. Ein deutscher Sieg bei einem Unentschieden zwischen den anderen beiden Konkurrenten würde ebenfalls reichen.

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Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) ©
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