12. Januar 2023 / 20:14 Uhr

Nationalspieler Matthias Ginter über DFB-Zukunft: Abschied "wäre auf jeden Fall falsch gewesen"

Nationalspieler Matthias Ginter über DFB-Zukunft: Abschied "wäre auf jeden Fall falsch gewesen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Matthias Ginter kam bei der WM in Katar einmal zum Einsatz.
Matthias Ginter kam bei der WM in Katar einmal zum Einsatz. © IMAGO/Newspix
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Bei der Weltmeisterschaft in Katar kam Matthias Ginter lediglich zu einem Kurzeinsatz. Für die Zukunft erhofft sich der Verteidiger wieder mehr Spielzeit – besonders mit Blick auf die Heim-EM 2024. Ein vorzeitiger Abschied aus der DFB-Auswahl wäre für ihn "falsch gewesen", wie der 28-Jährige erklärte.

Matthias Ginter will weiter für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen. "Die Chance, weiter für die Nationalmannschaft zu spielen, aus irgendwelchen Frustrationen wegzuwerfen, wäre auf jeden Fall falsch gewesen", sagte der Verteidiger des SC Freiburg im Trainingslager des Bundesligisten in Sotogrande. In Südspanien war auch zweimal DFB-Co-Trainer Marcus Sorg zu Gast.

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Beinahe hätte der 28-jährige Ginter trotz erneuter Nominierung seine dritte WM in Folge ohne Einsatz erlebt. Im letzten Gruppenspiel gegen Costa Rica wurde er von Bundestrainer Hansi Flick in der Nachspielzeit aber doch noch eingewechselt. "Immerhin habe ich jetzt bei einer WM gespielt und muss mir nach achteinhalb Jahren zumindest dahin gehend nichts mehr anhören", sagte Ginter. "An der Enttäuschung über den Turnierverlauf insgesamt hat das aber nichts geändert."

Flick habe in Katar auf Spieler gesetzt, die davor bereits zusammengespielt hätten und auch im Verein zusammenspielen. "Andererseits lief es bei uns im Verein sehr, sehr gut. Und auch für mich persönlich lief es sehr gut. Von daher hatte ich mir wahrscheinlich doch etwas mehr erhofft", sagte Ginter.

Ein großes Ziel ist für ihn nun die Heim-EM 2024. "Grundsätzlich sollte es jetzt wieder um Fußball und Leistung gehen", sagte der Abwehrspieler, der im Sommer von Borussia Mönchengladbach in seine Heimat Freiburg zurückgekehrt war. "Wir müssen nicht drum herumreden, dass in den letzten Jahren einiges falsch gelaufen ist, auch abseits des Platzes."

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