24. September 2019 / 21:02 Uhr

UEFA rettet Deutschland vor Nations-League-Abstieg - Löw "überrascht", Bierhoff bedauert Aus für Testspiele

UEFA rettet Deutschland vor Nations-League-Abstieg - Löw "überrascht", Bierhoff bedauert Aus für Testspiele

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Deutschland darf weiter in der A-Liga der UEFA Nations League spielen. So reagieren Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Direktor Oliver Bierhoff.
Deutschland darf weiter in der A-Liga der UEFA Nations League spielen. So reagieren Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Direktor Oliver Bierhoff. © imago images/Sven Simon
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Positive Überraschung für die deutsche Nationalmannschaft. Das DFB-Team ist dem Abstieg in die B-Liga der Nations League dank einer UEFA-Reform im letzten Moment entkommen. Bundestrainer Joachim Löw zeigt sich in einer ersten ersten Reaktion überrascht - DFB-Direktor Oliver Bierhoff sieht die Reform nicht komplett positiv.

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Klassenerhalt am Grünen Tisch: Die deutsche Nationalmannschaft profitiert von einer vom UEFA-Exekutivkomitee beschlossenen Reform der UEFA Nations League - und steigt doch nicht in die B-Liga des im vergangenen Jahr eingeführten Wettbewerbs ab. Dabei hatte die DFB-Elf sportlich den Klassenerhalt deutlich verpasst: Gegen die Gruppengegner Frankreich und Holland gewann die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw nicht eine Partie. Da ab sofort 16 statt zwölf Mannschaften in der A-Liga spielen werden, dürfen die vier Absteiger Deutschland, Kroatien, Polen und Island doch wieder teilnehmen. Am Abend hat sich Löw zur rettenden Reform geäußert - und zeigte sich überrascht.

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Bundestrainer Joachim Löw: Konzentration auf EM-Qualifikation statt Nations League

„Dass wir in der Nations League nun doch nicht abgestiegen sind, kommt für mich persönlich überraschend“, sagte der Bundestrainer. „Generell aber ist natürlich immer gut, sich mit den stärksten Mannschaften messen zu können, und dies wäre in der Liga A ja weiterhin der Fall.“ Löw betonte aber auch, dass „aus sportlicher Sicht“ für ihn aktuell die laufende EM-Qualifikationsrunde „absolut im Vordergrund“ stehe. Dort führt die DFB-Elf gerade vor den punktgleichen Nordiren und Holland ihre Quali-Gruppe an.

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Auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff begrüßte die UEFA-Entscheidung: "Mit Blick auf die Entwicklung der Mannschaft sind Spiele gegen die Top-Teams sehr wichtig, auch für die Fans sind solche Paarungen attraktiv", freute sich der Europameister von 1996.

Keine Testspiele mehr: Oliver Bierhoff bedauert Entwicklung

Zu 100 Prozent glücklich ist er mit der Aufstockung der vier Dreiergruppen auf Vierergruppen aber nicht: Schließlich sind durch die Hin- und Rückspiele in der Gruppenphase im Herbst 2020 und die danach anstehende WM-Qualifikation alle Länderspiel-Termine bis zur WM 2022 in Katar belegt. "Damit haben wir aber auch zunächst keine Möglichkeiten mehr, Freundschaftsspiele wie beispielsweise im Oktober gegen Argentinien zu vereinbaren", bedauerte Bierhoff. Die DFB-Elf spielt am 9. Oktober in Dortmund gegen den WM-Final-Gegner von 2014.

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