14. März 2020 / 12:53 Uhr

NBA zeigt in Coronavirus-Krise Solidarität mit Personal - Superstar Curry: "Kummer lindern"

NBA zeigt in Coronavirus-Krise Solidarität mit Personal - Superstar Curry: "Kummer lindern"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auch in der US-Basketball-Liga NBA bleiben die Hallen wegen des Coronavirus vorerst leer. Die Stars um Stephen Curry wollen das Personal daher finanziell unterstützen.
Auch in der US-Basketball-Liga NBA bleiben die Hallen wegen des Coronavirus vorerst leer. Die Stars um Stephen Curry wollen das Personal daher finanziell unterstützen. © imago images/ZUMA Wire/Dowell/Montage
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Die Coronavirus-Pandemie hat auch die NBA ausgebremst. Die US-Basketball-Klubs solidarisieren sich in der Krise mit ihrem Hallenpersonal - und unterstützen die Mitarbeiter finanziell.

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Angesichts der Coronavirus-Krise zeigen sich die NBA-Klubs mit ihrem Hallenpersonal solidarisch und möchten es finanziell unterstützen. Stephen Currys Golden State Warriors spenden eine Million US-Dollar, Zion Williamson übernimmt die Gehälter gleich ganz allein: „Als Spieler wollten wir gemeinsam mit dem Besitzer und den Trainern etwas tun, um den Kummer in dieser Zeit zu lindern“, sagte Golden States Topstar Curry (32).

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Golden State Warriors wollen 900.000 Euro spenden

Wie der ehemalige Meister mitteilte, soll den Angestellten des Chase Center wegen der Unterbrechung des Spielbetriebs mit einer Million US-Dollar geholfen werden, das sind umgerechnet knapp 900.000 Euro. Der Besitzer des Basketball-Vereins, die Spieler und die Trainer bringen die Summe gemeinsam auf. Die Warriors beschäftigen nach eigenen Angaben bei jedem Heimspiel mehr als 1000 Menschen in verschiedenen Teilzeitpositionen, von Personal an den Essständen bis zum Sicherheitspersonal.

Wir können das gemeinsam durchstehen“, erklärte auch Superstar Giannis Antetokounmpo (25) in den sozialen Netzwerken. Der Flügelspieler von den Milwaukee Bucks kündigte an, 100.000 US-Dollar (umgerechnet knapp 90.000 Euro) an die Mitarbeiter im Fiserv Forum zu spenden. Jungstar Williamson (19) von den New Orleans Pelicans will dem in nichts nachstehen. Der Neuling möchte für die Gehälter der Angestellten im Smoothie King Center seines Teams für die nächsten 30 Tage aufkommen. So lange soll die stärkste Basketball-Liga der Welt wegen der Coronavirus-Krise vorerst pausieren. „Erst diese Leute machen unser Spiel möglich“, schrieb Williamson.

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Auch Ex-Nowitzki-Klub Dallas hilft aus

Dirk Nowitzkis früheres Team, die Dallas Mavericks, will den Hallenangestellten Gehalt für die sechs Heimspiele zahlen, die während der vorläufigen 30-Tage-Pause angesetzt waren. Zuvor hatten unter anderen schon Kevin Love von den Cleveland Cavaliers und Detroit Pistons Star Blake Griffin Spenden an die Mitarbeiter in ihren Hallen angekündigt.

Auch in anderen US-Sportarten werden solche Anstrengungen unternommen. So wollen die Detroit Red Wings aus der NHL, in der der Betrieb ebenfalls lahmliegt, und die Detroit Tigers aus der MLB einen Fonds mit einem Umfang von einer Million US-Dollar für die Hallen-Mitarbeiter einrichten. Beide Vereine haben denselben Besitzer.