17. März 2020 / 15:45 Uhr

Netzreaktionen zur EM-Verschiebung: "2020 ist schon jetzt das beschissenste Jahr"

Netzreaktionen zur EM-Verschiebung: "2020 ist schon jetzt das beschissenste Jahr"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Fußball-EM wurde in den Sommer 2021 verlegt - das sind die Netzreaktionen.
Die Fußball-EM wurde in den Sommer 2021 verlegt - das sind die Netzreaktionen. © dpa
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Die UEFA hat die EM 2020 wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verschoben. Das teilte der Verband am Dienstag mit. Die Fans im Netz können den Schritt der UEFA nachvollziehen - dennoch beklagen sie die Absage des Turniers in diesem Jahr. 

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Die Verlegung der Fußball-Europameisterschaft 2020 ist fix. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat entschieden, das Turnier in den Sommer des kommenden Jahres zu verschieben, teilte der Verband am Dienstag mit. Die EM wird nun vom 11. Juni bis 11. Juli stattfinden.

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Dem UEFA-Vorschlag, die EM für dieses Jahr abzusagen, hatten am Dienstag die nationalen Ligen sowie die Europäische Klubvereinigung ECA zugestimmt. In einer weiteren Videokonferenz mussten 55 UEFA-Mitgliedsverbände die Verlegung aufgrund der Coronavirus-Pandemie absegnen, ehe das UEFA-Exekutivkomitee die endgültige Entscheidung treffen konnte. Ursprünglich sollte das paneuropäische Turnier in diesem Sommer vom 12. Juni bis zum 12. Juli ausgetragen werden.

Die Fans können die Verlegung des Fußball-Großereignisses nachvollziehen, bedauern aber dennoch den Entschluss der UEFA. "2020 ist schon jetzt das beschissenste Jahr, welches ich je erlebt habe", schreibt User Hayadoo auf Twitter. User Michael König sieht keine andere Möglichkeit als die vom Verband beschlossene Neuterminierung des paneuopäischen Turniers. "Logische und richtige Entscheidung der Uefa", twitterte er.

Weitere Netz-Reaktionen in der Übersicht:

Das EM-Eröffnungsspiel war für den 12. Juni in Rom terminiert. Italien gilt als Epizentrum der Coronaviruskrise in Europa. Aufgrund der rasanten Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 hatte die italienische Regierung am 9. März landesweite Sperr-Maßnahmen verhängt, die Weltgesundheitsorganisation WHO klassifizierte die Verbreitung von Sars-CoV-2 am 11. März als Pandemie. Sechs Tage später reagierte die UEFA. Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw hatte sich als Gruppenerster für die EM qualifiziert. Als Gegner waren der DFB-Elf Frankreich, Portugal sowie der Gewinner einer Play-off-Partie zugelost worden. Eine „Hammergruppe“, wie Löw befand. Die Nationalmannschaft wollte im Sommer Wiedergutmachung leisten für die desolate Weltmeisterschaft vor zwei Jahren in Russland, die für den Deutschen Fußball-Bund bereits nach der Vorrunde beendet war.