08. November 2019 / 08:52 Uhr

Nach Roter Karte: Waßmannsdorf verpasst Revanche gegen Miersdorf/Zeuthen II

Nach Roter Karte: Waßmannsdorf verpasst Revanche gegen Miersdorf/Zeuthen II

Patrick Teschke
SPORTBUZZER-Nutzer
Eintracht-Spieler Andreas Roman Heinrich (l.) schirmt den Ball erfolgreich vor Philipp Göing vom SV Waßmannsdorf ab. USER-BEITRAG
Mehr als der Ausgleich durch Philipp Göing (r.) gelang dem SV Waßmannsdorf gegen Eintracht Miersdorf/Zeuthen II nicht. © Oliver Schwandt/Archivbild
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Kreisoberliga Dahme/Fläming: Das extrem spannende Kreispokalduell ging nach nur drei Wochen in die zweite Runde.

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Vor 3 Wochen empfing der SV Waßmannsdorf die Zweite Mannschaft der Eintracht aus Miersdorf auf heimischen Geläuf zum Pokalduell. Im Kreispokal bot sich den 50 anwesenden Zuschauern dann ein Spektakel, wie es selten der Fall ist. Nach 90 Minuten stand es 3:3. In der Verlängerung fielen erneut 2 Tore und es ging mit 4:4 in das Elfmeterschießen. Dieses wurde dann erst im 1 gegen 1 entschieden und Miersdorf II ging mit 6:7 als Sieger vom Platz.

Am vergangenen Sonntag sollte es Revanche geben. Waßmannsdorf empfing erneut Miersdorf II und wieder war es auf dem Papier ein Duell auf Augenhöhe. Bisher traf man in der Liga neun Mal aufeinander und jedes Team verbucht vier Siege. Mit dem Sieg aus Teupitz im Rücken wollte der SVW auch Zuhause punkten. Jedoch startete die Heimmanschaft nicht gut ins Spiel und kassierte dann auch noch das frühe Gegentor durch Daniel Tauchmann (7.). Im Anschluss eines Eckballs klärte der SVW nicht hervorragend und der Ball blieb im Sechszehnerbereich, von wo aus dem Gewühl heraus Tauchmann einnetzen konnte.

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Im weiteren Spielverlauf verflachte die Partie. Von Zeuthen kam fast nichts mehr und es entwickelte sich ein Mittelfeldgeplänkel. Beide Teams kamen kaum in den Strafraum des Gegners. Kurz vor der Pause gelang es dann aber Patrick Pristaff, beim Stören des Miersdorfer Spielaufbaus die Murmel zu erobern und damit Philipp Göing zu bedienen. Der verwandelte im 1 zu 1 gegen den Miersdorfer Schlussmann zum 1:1-Ausgleich (42.). Sein 16. Saisontor kam zu einem wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Pause und brachte nochmal Schwung ins Spiel.

Nach der Pause folgte gleich die erste große Möglichkeit zur Führung der Heimmannschaft durch Manuel Hildebrandt, der von einer wiederholt guten Vorarbeit von Pristaff profitierte. Allerdings blieb das Tor verwehrt, weil Hildebrandt den Ball nicht voll erwischt und der Torhüter klären kann. Eine vermutlich spielentscheidende Szene bot sich dann mit der Roten Karte an Pristaff (55. ). Der Vorlagengeber musste das Spielfeld verlassen, obwohl die Szene äußerst umstritten war. Eine plausible Erklärung blieb der Schiedsrichter schuldig und gegen die Karte legte der SVW auch Einspruch ein.

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Hat schon 16 Tore diese Saison geschosssen: Union Neuruppin-Spieler Alexander Redepenning. Zur Galerie
Hat schon 16 Tore diese Saison geschosssen: Union Neuruppin-Spieler Alexander Redepenning. ©
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Mit einen Mann weniger mussten die Gastgeber 35 Minuten überbrücken. SVW-Trainer Christian Schneemann reagierte mit einem Wechsel und Steven Schwedler kam für Steven Blank (57.). Die Zuschauer erwarteten jetzt ein Aufdrehen der Gäste, doch stattdessen lieferte der SVW eine bissigere Vorstellung ab als die elf Miersdorfer. Es folgten sogar noch vier weitere Großchancen auf den Führungstreffer, doch hier fehlten die berühmten Zentimeter. Miersdorf brachte drei frische Kräfte aufs Feld, während Schneemann Dennis Flint für Steve Böttcher einwechselte (73.). Am Ende blieb es beim Unentschieden und das Ergebnis spiegelte die Erwartungen auf dem Papier wieder, jedoch nicht die Leistung auf dem Platz.

SVW-Trainer Schneemann: "Wir wollten mit der gleichen Leidenschaft wie in Teupitz antreten, doch fingen uns früh das Gegentor. Auf dem Platz erarbeiteten wir uns die besseren Chancen, verpassten aber leider die Tore. Jetzt legen wir den Fokus auf das schwere Auswärtsspiel in Königs Wusterhausen und wollen ihnen den ersten Punktverlust beiführen und ihnen das Leben schwer machen."

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