25. Juni 2020 / 16:05 Uhr

Der Neubeginn der Handball-Saison am 1. Oktober ist der erste Schritt auf einem steinigen Weg

Der Neubeginn der Handball-Saison am 1. Oktober ist der erste Schritt auf einem steinigen Weg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Zukunft bekommt immer mehr Kontur - bleibt zu hoffen, dass der Zeitplan für Trainer Carlos Ortega und die TSV Hannover-Burgdorf bestehen bleibt.
Die Zukunft bekommt immer mehr Kontur - bleibt zu hoffen, dass der Zeitplan für Trainer Carlos Ortega und die TSV Hannover-Burgdorf bestehen bleibt. © Florian Petrow
Anzeige

Die Handballer haben vieles richtig gemacht, auch die Recken der TSV Hannover-Burgdorf. Es liegt allerdings noch ein weiter, steiniger Weg vor ihnen. Ohne Hygienekonzept und Zuschauer wird der Neustart schnell zur Makulatur, sagt SPORTBUZZER-Redakteur Carsten Schmidt.

Anzeige

Es geht wieder los. Zwar noch nicht jetzt, aber ab Anfang Oktober will die Handball-Bundesliga den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Die Festlegung des Dachverbandes HBL und seiner Mitglieder bietet den Recken und den 19 übrigen Erstligisten eine Perspektive, ihren Sport wieder zurück in die Öffentlichkeit zu bringen.

Handballer haben umsichtig agiert

Die HBL hat mit der gestrigen Entscheidung aber nur den ersten Schritt gemacht auf dem steinigen Weg zurück in die Normalität. In puncto Krisenbewältigung agierten die Handballer umsichtig mit einem frühen Aussetzen und Abbruch der Saison.

Bilder von der Verabschiedung der Recken Morten Olsen, Timo Kastening, Joshua Thiele, Mait Patrail und Cristian Ugalde auf dem Schützenplatz in Hannover

Verabschiedung des scheidenden Recken-Quintetts Morten Olsen, Timo Kastening, Joshua Thiele, Mait Patrail und Cristian Ugalde auf dem Schützenplatz in Hannover. Zur Galerie
Verabschiedung des scheidenden Recken-Quintetts Morten Olsen, Timo Kastening, Joshua Thiele, Mait Patrail und Cristian Ugalde auf dem Schützenplatz in Hannover. © Florian Petrow

Zudem gelang es auch in Hannover, beim Sparkurs die Profis durch Gehaltsverzicht mit ins Boot zu nehmen. Die Recken erfahren darüber hinaus Zuspruch durch ihre Sponsoren.

Ein Hygienekonzept muss her

Sie stoßen aber an Grenzen, wenn die Unterstützer selbst unter den Folgen von Covid-19 leiden. Daher hilft den Handballern am meisten, wenn sie wieder vor möglichst vielen Zuschauern antreten dürfen. Das heißt – es muss ein Hygienekonzept her, sonst wird der Wiederbeginn zur Makulatur.

Mehr zu den Recken

Die Handballer üben wie die gesamte Gesellschaft den Spagat zwischen Vorsicht und Lockerung. Und Übungen machen nicht nur Meister, sondern brauchen Zeit, bis sie eingeschliffen sind. Diese Zeit nimmt sich die HBL. Das ist eine kluge Entscheidung.