09. Oktober 2019 / 19:02 Uhr

Neue Beachvolleyball-Anlage in Leipzig

Neue Beachvolleyball-Anlage in Leipzig

Kerstin Förster
Leipziger Volkszeitung
In Zukunft nicht nur Beachvolleyball am Augustusplatz in Leipzig.
In Zukunft nicht nur Beachvolleyball am Augustusplatz in Leipzig. © Dirk Knofe
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Mit der Fertigstellung des "Sunlight" im kommenden Jahr, malt sich Immobilienunternehmer Michael Rumpel eine rosige Zukunft aus.

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Leipzig. Michael Rumpel gerät ins Schwärmen, wenn er von ihr spricht: „Es wird in Deutschland nicht viele vergleichbare Beachvolleyball-Anlagen geben“, sagt der 34-Jährige der bei BeachL für die Planung des Projekts verantwortlich ist. „Bald könnten wir hier Landesstützpunkt werden, vielleicht irgendwann auch mal Olympiastützpunkt.“

Als selbstständiger Immobilienunternehmer ist der Hobby-Beachvolleyballer vom Fach. Lange hatte sein Verein nach einer neuen Anlage suchen müssen, nachdem klar war, dass es in der bisher vor allem in den kalten Monaten mitgenutzten Kletterhalle „No Limit“ nicht weitergehen würde und auch die bisherigen Outdoor-Felder beim „Starlight“-Bowling langfristig nicht mehr nutzbar sein würden. Um Hilfe bei der Stadt angefragt, gab es von Sportamtsleiterin Kerstin Kirmes folgende Aussage: „Wir können das sehr schlecht lösen. Fast alle Sportanlagen sind verpachtet. Das Amt hat bei Nachfragen bereits Hinweise gegeben, wo es Mitnutzung geben könnte. Alles andere entscheiden die Pächter – mit zuvor eingeholter Zustimmung von uns.“

Licht am Ende des Tunnels

Nun scheint Licht am Ende des Tunnels zu sein: das „Sunlight“, eine völlig neue, vereinseigene Anlage in der Carl-Weichelt-Straße in Großzschocher, 8000 Quadratmeter groß, mit einer Außenanlage und einer Halle mit weiteren Feldern. 800 000 Euro betragen die Investitionskosten insgesamt, davon versucht BeachL 50 Prozent als Förderung vom Freistaat tragen zu lassen und möglichst weitere Fördergelder von der Stadt Leipzig zu erhalten.

Schließlich sei es für einen gemeinnützigen Verein wie BeachL ansonsten schwierig, die Kosten zu stemmen – denn dazu kommt ja noch die Pacht. Immerhin ist der Vertrag über 20 Jahre abgeschlossen. Ein Schwerpunkt der neuen Anlage soll auf der Entwicklung einer Jugendabteilung liegen. „Wir werden zum Beispiel auch Möglichkeiten einbauen, damit Kinder bei uns spielen können“, erklärt Rumpel.

Die Außenanlage soll bereits im kommenden April fertig sein, die Halle im Oktober. Das spätere „Sunlight“ wird auch Platz für Beachvolleyball-Begeisterte außerhalb des Vereins bieten und andere ähnliche Sportarten wie zum Beispiel Footvolley werden willkommen sein. Im Juni wurde das Projekt bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen – ohne Gegenstimme. Auch anfängliche Bedenken wegen der Lage am Stadtrand konnten entkräftet werden, da es mit dem Fahrrad durch den Volkspark Kleinzschocher gar nicht so weit sei. Ein erster Besichtigungstermin mit Vereinsmitglieder am 14. September lief schon mal erfolgreich.

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