18. Februar 2022 / 14:00 Uhr

Neue Sprünge und viel Akrobatik: TV Bad Düben im Trainingslager auf dem Rabenberg

Neue Sprünge und viel Akrobatik: TV Bad Düben im Trainingslager auf dem Rabenberg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Mädels des TV Blau-Gelb Bad Düben haben in Rabenberg eine schöne Woche.
Die Mädels des TV Blau-Gelb Bad Düben haben in Rabenberg eine schöne Woche. © Steffen Brost
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Die Sportlerinnen des TV Blau-Gelb Bad Düben befinden sich zur Zeit im Trainingslager. Von Übungen zur Haltung, über Turn-Training bis hin zu Entspannungsübungen ist alles dabei. Natürlich darf dabei auch der Spaß nicht fehlen.

Rabenberg. Trainingslager auf dem Rabenberg: Insgesamt sechs Tage lang feilen 25 Turnerinnen, Trainer und Betreuer des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben bis Sonntag täglich bis zu sieben Stunden an neuen Sprüngen, Stufenbarrenelementen, Balkenübungen und akrobatischen Verbindungen. „Die Trainingswoche ist jedes Jahr der Grundstein und die Basis für die kommenden Herausforderungen wie Bezirksmeisterschaft im April, Landesmeisterschaft in Chemnitz und andere Wettkämpfe. Nach der langen Coronazeit und ihren Auswirkungen ist das Training potenziell sehr wichtig. Vor allem sind Kraft- und Konditionseinheiten gefragt“, weiß Übungsleiterin Anke Heinicke.

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Exakt durchgeplant

Erstmals mit im Trainerteam dabei ist die 18-jährige Elisa Ertel. Als aktive Turnerin hat die Bad Dübener Zwölftklässlerin den Sportpark viele Male erlebt. Sie gewann viele Medaillen von Kreis- bis Landesebene. Ihre Höhepunkte erlebte die Gymnasiastin mit der Teilnahme beim Deutschlandcup 2018 in Delitzsch sowie zweimal beim Bundespokal mit Vereinskameradin Josie Ecknigk. Als Übungsleiterin ist es die Premiere. Vor anderthalb Jahren wechselte Elisa auf die Trainerseite. Seitdem betreut sie die jüngsten Geräteakrobaten der Leistungsklasse 4. „Mir macht das sehr viel Spaß, meine Erfahrungen weiterzugeben. Derzeit bereite ich mich auf das Abitur vor. Der Sport und die Arbeit mit den Kindern ist für mich mein Ausgleich“, sagte die junge Frau.

Ihre 18-jährige Josie Eckenigk ist dagegen bis heute den Geräten treu geblieben. Die Zwölftklässlerin des Beruflichen Gymnasiums in Delitzsch meistert derzeit den Spagat zwischen Abitur und Turnen bravourös. „Mein Trainer lässt mir dabei ganz viel Spielraum. Wenn Klausuren anstehen, dann schiebe ich das Training einfach auf einen anderen Tag“, ist die Eilenburgerin dankbar.

Jeder Trainingstag auf dem Rabenberg ist exakt durchgeplant. Kurz vor sieben Uhr klingelt der Wecker. Um 9 Uhr stehen die Turnerinnen bei der ersten Einheit im Ballettsaal. Hier wird vor allem die Haltung der Sportler geschult. Bis abends halb sechs geht das Training. Zum Abschluss gibt es dann noch verschiedene diverse Entspannungsübungen mit Faszienrollen, Yoga und Pilates oder Ausschwimmen in der Schwimmhalle. Später, nach dem Abendbrot, stehen die Sportler dann noch einmal in der Halle. Dann feilen sie an den Choreografien ihrer Bodenübungen. Trotz der kräftezehrenden Einheiten kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Gleich neben dem Sportpark ist der beleuchtete Rodelberg. Da kann man auch abends noch viel Gaudi haben.

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Steffen Brost

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