04. Juli 2020 / 09:11 Uhr

Neue Zeitrechnung beim Mögeliner SC 1913 (mit Galerie)

Neue Zeitrechnung beim Mögeliner SC 1913 (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Thomas Kunz (2. v.r.) hat am Donnerstag seine erste Trainingseinheit beim Fußball-Kreisligisten Mögeliner SC 1913 geleitet. © Christoph Laak
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Kreisliga A Havelland: Beim Mögeliner SC gibt nun Trainer Thomas Kunz den Takt vor.

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Beim Fußball-Kreisligisten Mögeliner SC 1913 hat am Donnerstagabend eine neue Zeitrechnung begonnen. Erstmals seit 13 Jahren stand nicht Axel Heidepriem als Trainer auf dem Platz, sondern Thomas Kunz. Und der konnte bei seiner ersten Einheit 20 Spieler begrüßen. „Wenn es heißt, dass wir 18.30 Uhr trainieren, erwarte ich, dass 18.30 Uhr auch alle auf dem Platz stehen“, machte Kunz gleich klar, dass für ihn Disziplin von hoher Bedeutung ist. Zum Auftakt stand unter dem neuen Trainer eine lockere Spielform auf dem Programm. „Wir werden in den kommenden Wochen dann anziehen“, so Thomas Kunz.

Das war das erste Training unter Thomas Kunz beim Mögeliner SC 1913

Beim ersten Training unter Thomas Kunz haben 20 Spieler teilgenommen. Zur Galerie
Beim ersten Training unter Thomas Kunz haben 20 Spieler teilgenommen. © Christoph Laak

Am Dienstag wurde sein Vorgänger noch einmal offiziell verabschiedet. „Wir haben uns noch einmal für die geleistete Arbeit bei Axel Heidepriem bedankt“, erklärte der MSC-Vorsitzende Fred Hansel. Doch nicht nur beim MSC wird mittlerweile wieder unter „normalen“ Bedingungen trainiert. Nachdem der Fußball-Landesverband informierte, dass wieder mit Kontakt trainiert werden darf und auch Freundschaftsspiele ausgetragen werden dürfen, haben einige Kreisligisten die Vorbereitung auf die neue Spielzeit aufgenommen. „Wir werden schauen, dass wir die erste und zweite Mannschaft enger verzahnen, müssen uns aber auch schnellstmöglich um Testspiele bemühen. Aber da werden wir unsere Kontakte nutzen“, so der neue Mögeliner Trainer.

Rathenower Teams trainieren ebenfalls

Bei den Kickern vom BSC Rathenow wurden unterdessen ebenso die ersten Einheiten absolviert, wie beim Stadtrivalen vom FSV Optik II. Die Regionalliga-Reserve hat am Mittwoch das Training wieder aufgenommen. „Die Jungs waren heiß, das wird aber sicherlich keine ganz normale Vorbereitung“, schätzt Optik-Trainer Timm Wardecki ein. „Wir müssen uns jetzt aber schnell um mögliche Testspiel-Gegner kümmern. Die Situation ist alles andere als alltäglich“, so der Rathenower Trainer. "Wir sind schon seit einigen Wochen im Training, steigen ab dem 19. Juli dann richtig in die Vorbereitung ein", erklärt BSC-Trainer Daniel Neun.

Rhinow und Nennhausen starten etwas später

Beim SV Rhinow/Großderschau, der in der Sommerpause mit Julien Wollermann und Eric Sagewka zwei absolute Leistungsträger verloren hat, steigt man im Laufe der kommenden Woche wieder in das Training ein. Das ließ Trainer Nico Schöpp wissen. Und beim SV Hohennauen wurde indessen weiterhin trainiert. „Wir haben eigentlich nicht richtig aufgehört, werden jetzt aber intensiver trainieren“, verrät Trainer Nico Hiller.

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Der einzige Kreisligist, der sich noch etwas länger in der Pause befindet, ist der FC Rot-Weiß Nennhausen. Beim letztjährigen Tabellenvierten hatte in der Sommerpause Frank Albrecht den Trainerposten von Michael Tiersch – der nach Warnau abgewandert ist – übernommen. Er wird sein Team am 14. Juli auf den Rasen bitten. „Dann starten wir aber ganz langsam in die Vorbereitung“, erklärt Co-Trainer René Serger.