01. Dezember 2020 / 14:08 Uhr

Neuer Boss von Hertha BSC legt los: "Ich komme mit klaren Vorstellungen"

Neuer Boss von Hertha BSC legt los: "Ich komme mit klaren Vorstellungen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Carsten Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung von Sky Deutschland, steht am 30.08.2016 bei einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa (zu dpa Sky stellt sich breiter auf - «Fußball bleibt unverzichtbar vom 09.09.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Carsten Schmidt ist der neue starke Mann bei Hertha BSC. © Bernd von Jutrczenka/dpa
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Der 57-jährige Carsten Schmidt hat am Dienstag seinen Posten als neuer Vorsitzender der Geschäftsführung des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC angetreten.

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Der neue starke Mann bei Hertha BSC will den Verein in seinem ersten Arbeitsmonat erstmal auf sich wirken lassen. „Der Dezember steht für mich klar unter der Überschrift 'Zuhören und Kennenlernen'“, sagte Carsten Schmidt auf der Homepage zu seinem Amtsantritt am Dienstag als neuer Vorsitzender der Geschäftsführung des Fußball-Bundesligisten. Der 57-Jährige bildet mit Michael Preetz (Sport) und Ingo Schiller (Finanzen) das „Dreigestirn“ an der Spitz der Hertha, wie Hertha es formulierte. Schmidt hat dabei die Gesamtverantwortung.

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„Ich komme mit klaren Vorstellungen, über die ich mich mit dem Team in der nächsten Zeit intensiv austauschen werde“, wurde er nun auf der Vereins-Homepage weiter zitiert. Im Detail ausgeführt wurden Schmidts „klare Vorstellungen“ nicht. Klar dürfte aber sein, dass auch ihm der aktuelle Tabellenstand - Platz 13 - nicht gefallen dürfte und er seine erste knapp Arbeitswoche nicht mit einem Negativerlebnis ausgerechnet im brisanten Hauptstadt-Duell zwischen der Hertha und dem 1. FC Union Berlin an diesem Freitag beenden will.

Die neuen Marktwerte von Hertha BSC (Stand: 26.11.2020)

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Das sind die neuen Marktwerte von Hertha BSC. ©

„Das übergeordnete Ziel, das uns alle im Verein eint, ist eine erfolgreiche Entwicklung von Hertha BSC“, sagte Schmidt. „Natürlich stehen die sportlichen Aspekte Woche für Woche im Fokus, aber wir haben neben dem Sport viele andere Bereiche, in denen wir uns verbessern müssen. Woran wir mit welcher Priorität kurz-, mittel- und langfristig arbeiten wollen, werden wir in den nächsten Tagen und Wochen im Detail besprechen.“

Durch die insgesamt 374 Millionen Euro, die Investor Lars Windhorst über sein Unternehmen Tennor in die Hertha-Kassen fließen lassen will - 274 Millionen sind bereits überwiesen - ist auch der sportliche Druck noch mal gestiegen bei der Hertha: Internationaler Fußball, Champions League, so die Wunschvorstellung.

Angestellte wie Preetz mahnten aber bereits Geduld an. Trainer Bruno Labbadia musste einige wichtige Abgänger verkraften und formt weiter an der Mannschaft, die nun die Eisernen aus Köpenick zum Derby empfängt. Der ehemalige Sky-Geschäftsführer Schmidt dürfte auch das am Freitag im Olympiastadion auf sich wirken lassen.