05. November 2021 / 19:06 Uhr

Neuer Brooks-Vertrag beim VfL Wolfsburg rückt näher

Neuer Brooks-Vertrag beim VfL Wolfsburg rückt näher

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Gespräche laufen: Sportdirektor Schäfer würde den Brooks-Vertrag beim VfL Wolfsburg gern verlängern.
Gespräche laufen: Sportdirektor Schäfer würde den Brooks-Vertrag beim VfL Wolfsburg gern verlängern. © Roland Hermstein
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John Anthony Brooks hat beim VfL Wolfsburg tolle Leistungen gezeigt. Der Verein will mit dem Abwehrmann verlängern. Jetzt kommt Bewegung in die Sache.

John Anthony Brooks und Marin Pongracic – zwei Innenverteidiger im Blickpunkt: der Wolfsburg gehörende, aber nach Dortmund ausgeliehene Pongracic, weil er ziemlich unverblümt öffentlich machte, was ihm bei VfL nicht passte. Ob er jetzt noch eine Zukunft in der Autostadt hat, ist ziemlich fraglich. Um die Zukunft geht es auch bei VfL-Abwehrturm Brooks, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Bleibt er? Geht er? Es kommt langsam Bewegung in die Sache.

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„Wir haben mit ihm ein erstes Gespräch geführt und das Interesse abgeklopft, das da ist“, so VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer. Stand der Dinge ist: Der VfL möchte mit dem US-Nationalspieler verlängern, der Abwehrmann selbst ist nicht abgeneigt. „Wir werden jetzt relativ zeitnah mit seinem Berater zusammenkommen“, sagt Schäfer. Wann? Das verriet der Ex-Profi nicht.

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Brooks hat eine der besten Saisons seiner Karriere hinter sich. Und so ist es nur logisch, dass der VfL den 2022 auslaufenden Vertrag des Nationalspielers verlängern möchte. Der 28-Jährige ist seit 2017 bei den Niedersachsen, der 1,93 Meter große Abwehrhüne war im vergangenen Jahr neben Shootingstar Maxence Lacroix und Top-Torwart Koen Casteels ein Garant für die starke Wolfsburger Abwehr. Bis wann eine finale Entscheidung darüber fällt, ob Brooks bleibt, „das kann man jetzt noch nicht sagen“, so Schäfer.

Während Brooks viel Lob erfährt, bekommt sein ehemaliger Nebenmann in Wolfsburgs Abwehr weiter viel Kritik. Pongracic hatte in einem Interview mit Twitch-Streamer und Deutschrapper SSYNIC den VfL und dessen Ex-Trainer Mark van Bommel kritisiert. Dortmund-Trainer Marco Rose kündigte ein Gespräch mit dem 24-Jährigen an. "Ich habe Marin jetzt noch nicht gesehen", sagte Rose am Freitag und rüffelte den Abwehrmann dann aber doch. "Ich habe das tatsächlich mitbekommen und werde ihn natürlich darauf hinweisen, dass Schweigen manchmal Gold ist."

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Zuvor hatte es bereits von Schäfer Klartext dazu gegeben. Der Sportdirektor deutlich: "Gerade das Thema Fokus ist eins, mit dem sich Marin intensiv beschäftigen sollte. Und im Moment sollte er sich Gedanken darum machen, wie er die beste Leistung für Borussia Dortmund auf den Platz bekommt. Über alles andere sollte er sich keine Gedanken machen. Ich bin mir sicher, dass die Kollegen aus Dortmund das genauso sehen." Und was den sportlichen Wert des Abwehrspielers angeht, schoss Schäfer mit klaren Worten zurück: "Wir haben im Sommer das bewertet, was wir bewerten konnten und was im Training und in den Testspielen angeboten wurde – daraufhin sind wir zu dem Entschluss gekommen, Marin zu verleihen."

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