24. Mai 2019 / 14:41 Uhr

Neuer HSV-Sportvorstand Jonas Boldt: "Es gibt keine Einigung mit Dieter Hecking"

Neuer HSV-Sportvorstand Jonas Boldt: "Es gibt keine Einigung mit Dieter Hecking"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der neue HSV-Sportvorstand Jonas Boldt hat eine Einigung mit Trainer Dieter Hecking dementiert.
Der neue HSV-Sportvorstand Jonas Boldt hat eine Einigung mit Trainer Dieter Hecking dementiert. © dpa
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Der neue HSV-Sportvorstand und Nachfolger des entlassenen Ralf Becker hat sich erstmals öffentlich in einer Pressekonferenz zu den aktuellen Geschehnissen im Klub geäußert. Eine bereits fixe Verpflichtung von Trainer-Kandidat Dieter Hecking dementierte er.

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Der neue Sportvorstand Jonas Boldt hat sich erstmals öffentlich zu seinem Engagement beim Hamburger SV geäußert. "Die letzten Tage verliefen sehr, sehr schnell. Als sich die Möglichkeit ergeben hat, habe ich schon gleich ein gutes Gefühl gehabt. Ich spüre eine riesige Vorfreude auf diese Herausforderung", sagte der 37-jährige Nachfolger des entlassenen Ralf Becker auf seiner ersten Pressekonferenz als neuer HSV-Chef. Zuletzt war er beim Bundesligisten Bayer Leverkusen unter Vertrag. "Es könnte kaum konträrer sein zu meiner Zeit damals in Leverkusen. Der HSV ist ein Verein, der polarisiert. Man fühlt, wie die Menschen diesen Verein leben. Ich spüre ich eine Verantwortung, diesen Klub wieder in die Spur zu bringen."

Einen Medienbericht des Kicker, in dem sich Dieter Hecking bereits mit dem entlassenen Sportchef Ralf Becker auf ein Engagement an der Elbe geeinigt habe, dementiert Boldt in aller Deutlichkeit. Der neue HSV-Boss über Hecking: "Meines Wissens gibt es keine Einigung mit Dieter Hecking. Es geht so schnell in irgendwelche Richtungen. Es gibt definitiv keine Einigung mit einem anderen Trainer." Ausschließen, dass der Ex-Gladbacher neuer HSV-Trainer wird, wollte Boldt aber auch nicht. Eine Entscheidung über die Nachfolge des entlassenen Hannes Wolf werde es in den kommenden Tagen geben.

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Boldt-Ziel mit dem HSV klar: "Dürfte jedem bekannt sein"

Seine Ziele definierte Boldt klar und deutlich: Der Aufstieg soll her. "Ich bin hier her gekommen mit einem Ziel und das dürfte jedem bekannt sein. Der aktuelle Kader ist sicherlich interessant, aber es wird noch ein paar Veränderungen geben", erklärte Boldt.

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Becker hatte in den vergangenen Wochen mit Jeremy Dudziak (St. Pauli), David Kinsombi (Holstein Kiel), Jan Gyamerah (VfL Bochum) sowie dem bisherigen Leih-Profi Berkay Özcan (VfB Stuttgart) bereits vier Neuzugänge im Transferwert von 4,5 Millionen Euro perfekt gemacht. Mit dem zuletzt an Frankfurt verliehenen Filip Kostic (wechselt für sechs Millionen Euro an den Main), Fiete Arp (für 3 Mio. zum FC Bayern) sowie den vertragslosen Profis Lewis Holtby und Pierre-Michel Lasogga stehen neben den zahlreichen Leih-Profis bereits vier Abgänge fest.

Aufsichtsratschef Köttgen: "Haben die sportlichen Ziele klar verfehlt"

Aufsichtsrats-Boss Max-Arnold Köttgen sagte über die Entlassung von Becker: "Wir haben die sportlichen Ziele klar verfehlt. Wir haben sehr intensiv beraten und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir die nächste Saison mit einem neuen Sportvorstand beginnen wollen. Ich denke, dass wir da zum richtigen Zeitpunkt zu einer klaren Entscheidung gekommen sind."

Köttgen, der dementierte, Becker auf Trainersuche geschickt zu haben ("Dafür ist der Aufsichtsrat nicht zuständig") macht vor allem die schwachen Ergebnisse in der Rückrunde als Grund für die Trennung: "Der Verlauf der zweiten Saisonhälfte ist einer der Gründe. Das hat dazu geführt, dass wir dieser Entscheidung getroffen haben. Alles andere was dahinter steckt, sind Interna."

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