29. Juni 2020 / 19:14 Uhr

Neuer Job für Sofian Chahed? Der Ex-96-Profi vor Engagement bei Turbine Potsdam

Neuer Job für Sofian Chahed? Der Ex-96-Profi vor Engagement bei Turbine Potsdam

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Sofian Chahed spielte von 2009 bis 2013 bei Hannover 96.
Sofian Chahed spielte von 2009 bis 2013 bei Hannover 96. © Ulrich zur Nieden
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Sofian Chahed spielte von 2009 bis 2013 bei Hannover 96, erlebte die Zeiten in der Europa League mit. 2015 beendete er seine aktive Karriere. Jetzt gilt er als heißer Kandidat für den Trainerjob bei Frauen-Bundesligist Turbine Potsdam.

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Mit Hannover 96 erlebte Sofian Chahed sportlich gute Zeiten, spielte mit dem Klub in der Europa League. Im Sommer 2009 kam er von Hertha BSC nach Hannover, wo sein Vertrag 2013 endete. Nach seinem Karriere-Ende 2015 beim FSV Frankfurt wechselte er zu Hertha BSC als Trainer in den Nachwuchsbereich.

Jetzt soll er neuer Trainer beim Frauen-Bundesligisten Turbine Potsdam werden. Am Dienstag soll der ehemalige Profi in Potsdam vorgestellt werden. Der Vertrag des bisherigen Trainers Matthias Rudolph wird nicht verlängert.

Sofian Chahed besuchte am Sonntagnachmittag das Spiel von Turbine Potsdam gegen 1899 Hoffenheim im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion.
Sofian Chahed besuchte am Sonntagnachmittag das Spiel von Turbine Potsdam gegen 1899 Hoffenheim im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion. © Julius Frick
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Fünf Spielerinnen wechseln

Am Sonntag schaute sich Chahed das letzte Saisonspiel der Potsdamerinnen gegen 1899 Hoffenheim im Stadion an.

Die Hauptaufgabe von Chahed dürfte sein, dem neuformierten Team eine Identität zu geben. Fünf Spielerinnen, darunter Leistungsträgerinnen wie Kapitänin Sarah Zadrazil und Lara Prasnikar, verlassen Potsdam im Sommer. In der Leverkusenerin Merle Barth kommt eine Führungspersönlichkeit als Zadrazil-Ersatz, dazu in Lena Uebach (ebenfalls Leverkusen), Selina Cerci (Bremen) und USA-Rückkehrerin Melissa Kössler hoffnungsvolle Talente.

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Kooperation mit Hertha?

Ob das allerdings reicht, um für den Kampf um die Königsklasse konkurrenzfähig zu sein? Im Hintergrund soll sich eine Kooperation mit Hertha BSC abzeichnen, die auch finanzielle Vorteile bringen könnte.

„Wir machen uns immer Gedanken, wie wir den Verein voranbringen können“, sagte Geschäftsführer Stephan Schmidt, der indirekt die Gerüchte über eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Berliner Bundesligisten nicht ausschloss: „Sollte es soweit sein, werden wir die Öffentlichkeit darüber informieren.“