24. Oktober 2020 / 12:17 Uhr

Neuer Job nach Aus bei LASK: Valerien Ismael wird Trainer bei englischem Zweitligisten FC Barnsley

Neuer Job nach Aus bei LASK: Valerien Ismael wird Trainer bei englischem Zweitligisten FC Barnsley

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Valerien Ismael ist neuer Trainer des FC Barnsley.
Valerien Ismael ist neuer Trainer des FC Barnsley. © imago images/GEPA pictures
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Der ehemalige Bundesliga-Profi Valerien Ismael hat einen neuen Job. Der vor kurzem beim Linzer ASK entlassene Franzose, der in Deutschland unter anderem schon den VfL Wolfsburg und Nürnberg trainiert hat, heuert beim englischen Zweitligisten FC Barnsley an.

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Valerien Ismael ist neuer Trainer des englischen Zweitligisten FC Barnsley. Wie der Klub am Freitag bestätigte, wird der ehemalige Bundesliga-Profi (u.a. FC Bayern, Werder Bremen) den Job mit sofortiger Wirkung angetreten. Damit sitzt er beim Auswärtsspiel seines neuen Teams beim FC Millwall am Samstag (16 Uhr) schon auf der Trainerbank. Sein Vertrag läuft bis zum Sommer 2023.

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Ismael war im Juli beim österreichischen Klub Linzer ASK entlassen worden. Dort hatte der 45-Jährige während der Corona-Pause unter anderem mit unerlaubten Trainingseinheiten in Mannschaftsstärke für Wirbel gesorgt - der LASK erhielt dafür sogar einen Punktabzug. Daraufhin reichte es in der Liga nur zu Platz vier, hinzu kamen interne Machtkämpfe mit der Vereinsspitze. Nun startet der Franzose, der in Deutschland schon den VfL Wolfsburg und den 1. FC Nürnberg trainiert hat, in England neu.

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Ismael freut sich auf "große Chance"

Auf die neue Aufgabe freut sich Ismael sehr. "Ich möchte Paul Conway und Dane Murphy für den offenen und produktiven Dialog danken, den wir bis zu diesem Zeitpunkt geführt haben, und für die große Chance, die sie mir als Trainer des Barnsley FC im englischen Fußball gegeben haben", wurde er in der Vereinsmitteilung zitiert: "Ich bin sehr gespannt auf die neue Position und die neuen Herausforderungen, die sie mit sich bringt."

Barnsley musste sich einen neuen Coach suchen, weil der Österreicher Gerhard Struber den Klub in Richtung New York Red Bulls in die US-amerikanische Major League Soccer (MLS) verlassen hat. Aktuell steht der Klub auf dem drittletzten Tabellenplatz in der zweitklassigen Champinoship, in der 24 Mannschaften an den Start gehen.