25. März 2021 / 12:55 Uhr

Neuer Partner: Chemie und Lok Leipzig künftig bei OSTSPORT.TV zu sehen

Neuer Partner: Chemie und Lok Leipzig künftig bei OSTSPORT.TV zu sehen

Simon Ecker
Leipziger Volkszeitung
Tor für Chemie: Florian Schmidt (27, Chemie) trifft am 6.10.2019 zum 1:0 gegen Lok Leipzigs Torhüter Lukas Wenzel (20, Lok).
Die Fans von Lok und Chemie Leipzig können sich ab der nächsten Saison die Spiele ihrer Lieblingsmannschaft über OSTSPORT.TV verfolgen. © PICTURE POINT
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Nach dem Rückzug des MDR als TV-Partner des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes war lange Zeit ungewiss, wie es mit der Übertragung der Regionalliga Nordost weitergehen soll. Nun ist klar: Ab der kommenden Saison wird OSTSPORT.TV die Meisterschaftsspiele im Livestream oder als Zusammenfassung zeigen.

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Leipzig. Fans der Leipziger Fußball-Regionalligisten Lok und Chemie Leipzig können aufatmen. Auch in der kommenden Saison werden die Spiele ihrer Teams weiterhin übertragen – allerdings nicht mehr beim MDR. Wie der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) am Donnerstag mitteilte, habe man mit der OSTSPORT.TV GmbH einen neuen Rechte- und Produktionsvertrag für die Regionalliga Nordost über einen Zeitraum von vier Jahren geschlossen. Heißt konkret: OSTSPORT.TV wird in diesem Zeitraum alle Meisterschaftsspiele produzieren. Ausgewählte Spiele werden per Livestream im Internet übertragen, Spielzusammenfassungen von anderen Partien können abgerufen werden.

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„Wir sind froh, in schwierigen Zeiten einen Vertrag geschlossen zu haben, mit dem unsere Regionalliga in noch nie da gewesenem Umfang produziert wird. Wir sind die erste Regionalliga mit eigenem TV-Partner. Von Freitag bis Sonntag wird es jeden Tag ein Spiel live geben. Damit erhält die Liga eine öffentliche Wahrnehmung, die der hohen sportlichen Qualität und der Tradition der Vereine entspricht“, sagte NOFV-Präsident Hermann Winkler. OSTSPORT.TV, das vom Berliner Rechtsanwalt Robert Karehnke und Sky-Reporter Heiko Mallwitz gegründet wurde, stellte klar, dass alle Spiele und Zusammenfassungen frei empfangbar sein sollen. Man wolle keine Bezahlschranken aufbauen.

MDR soll nicht leer ausgehen

Der neue Vertrag ist zu Stande gekommen, weil es zwischen dem MDR, der bisher die Regionalliga Nordost übertragen hatte, und dem NOFV Unstimmigkeiten bezüglich möglicher ReStart-Pläne und dem Modus der Meisterschaft gegeben hatte. Der TV-Vertrag, der im Sommer ausläuft, wurde daher nicht verlängert. Somit war der Weg frei für OSTSPORT.TV.

Leer ausgehen soll der MDR aber nicht. „Unser Ziel ist es auch, die traditionellen Partner des NOFV mit einzubinden, damit Livespiele und Berichte auch weiterhin im Fernsehen ausgestrahlt werden. Dazu nehmen wir zeitnah Gespräche mit dem MDR und dem RBB auf“, sagte Robert Karehnke, der Geschäftsführer von OSTSPORT.TV.