12. Juli 2021 / 09:57 Uhr

Neuer Stürmer: Dresdner Eislöwen holen Philipp Kuhnekath

Neuer Stürmer: Dresdner Eislöwen holen Philipp Kuhnekath

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Symbolbild.
Die Dresdner Eislöwen dürfen sich über einen neuen Stürmer freuen. © Joel Auerbach/Getty Images
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Neue Kraft für den Sturm: Der 23 Jahre alte Philipp Kuhnekath kommt aus Krefeld und bringt die Erfahrung von über 100 DEL-Spielen mit.

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben den nächsten Neuzugang präsentiert. Dabei hat der neue Sportdirektor Matthias Roos auf einen guten Bekannten zurückgegriffen – mit Stürmer Philipp Kuhnekath wechselt ein Akteur von den Krefelder Pinguinen an die Elbe. Der 23-jährige gebürtige Duisburger, dessen Vater Dirk ebenfalls Eishockeyspieler war, wuchs in Krefeld auf und durchlief dort den gesamten Nachwuchsbereich.

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Mit 19 Jahren gab er sein Debüt bei den Profis und hat insgesamt 118 DEL-Spiele bestritten. Zugleich sammelte er immer wieder Spielpraxis in der Oberliga, und in der vergangenen Saison hatte er einige Einsätze beim Zweitligisten Ravensburg. Und er lernte trotz guter Leistungen in der abgelaufenen Saison erstmals die negative Seite des Profisports kennen. Die neue sportliche Leitung setzte nicht auf ihn, weshalb er nur acht Einsätze in der DEL bekam.

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„Nach einer enttäuschenden letzten Saison in Krefeld blicke ich nun nach vorn und freue mich auf die neue Aufgabe bei den Dresdner Eislöwen. Im Training arbeite ich hart an mir, um die Erwartungen, die ich auch an mich selbst habe, zu erfüllen. Mein erster Eindruck aus dem Sommertraining mit den neuen Teamkollegen ist sehr positiv. Ich glaube, wir haben eine charakterlich gute Truppe, die sehr hungrig ist und über großes Potenzial verfügt“, meinte der Neuzugang, der natürlich mehrere ehemalige Teamgefährten aus Krefeld nun in Dresden wiedertrifft.

Matthias Roos, der den Stürmer schon seit der Jugend kennt, betont: „Mit Philipp habe ich in Krefeld im Sommer 2017 einen Vertrag über drei Jahre geschlossen. Im Grunde hat er sich genauso entwickelt, wie wir es uns erhofft hatten und sich im dritten Jahr zum Stammspieler mit ordentlich Eiszeit entwickelt. Weshalb er in den Planungen der Pinguine in der letzten Saison keine Rolle mehr spielte, ist für mich nicht nachvollziehbar. Für die Eislöwen ist dies jedoch umso besser. Typen wie Philipp oder beispielsweise auch Timo Walther sind genau die Spieler, die uns weiterhelfen und wichtig für uns sein werden. Zudem hat Philipp mit Yannick Drews in Ravensburg zwölf Spiele gemacht. Dabei haben sie gut harmoniert und insbesondere auch in Unterzahlsituationen überzeugt.“ ah