10. Januar 2020 / 08:15 Uhr

Neuer Torhüter gegen den Herner EV: Patrik Cerveny vor Debüt für die Scorpions 

Neuer Torhüter gegen den Herner EV: Patrik Cerveny vor Debüt für die Scorpions 

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Patrik Cerveny steht vor seinem Debüt für die Hannover Scorpions. 
Patrik Cerveny steht vor seinem Debüt für die Hannover Scorpions.  © imago images/DeFodi
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Torwart Enrico Salvarani wird den Hannover Scorpions nach dem Faustkampf mit dem Keeper der Tilburg Trappers ein Spiel fehlen. Damit steht Patrik Cerveny, der schon vor einigen Wochen eine Spielerlizenz erhalten hat, vor seinem Debüt. 

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Bei den Hannover Scorpions kommt in diesen Tagen keine Langeweile auf. Nach der Zwei-Spiele-Sperre für Stadionsprecher Eric Haselbacher, der Trennung von Abwehrspieler Dennis Schütt und dem Faustkampf zwischen Torhüter Enrico Salvarani mit dem Keeper der Tilburg Trappers gibt es nun die nächste Neuigkeit beim Eishockey-Oberligisten: Im Heimspiel gegen den Herner EV (Freitag, 20 Uhr) treten sie mit einem neuen Torhüter an.

"Es bietet sich jetzt einfach an, dass er spielt"

Schon vor einigen Wochen hat Patrik Cerveny von den Scorpions eine Spielerlizenz erhalten. Nun werden beide Seiten erstmals von dieser Spielberechtigung profitieren. Der Deutsch-Tscheche, in den vergangenen drei Jahren für Essen, Halle und Leipzig in der Oberliga aktiv, gehört zum aktuellen Kader des DEL-Klubs Bremerhaven und absolvierte für die Fischtown Pinguins bereits vier Partien.

„Es bietet sich jetzt einfach an, dass er spielt“, sagt Haselbacher in seiner Funktion als Sportlicher Leiter. Denn Salvarani ist wegen seiner Kampfeinlage für eine Partie gesperrt, außerdem muss Cerveny allmählich für die Scorpions im Einsatz sein, um noch für die Play-offs in Frage zu kommen. 14 Partien haben die Mellendorfer noch in der regulären Saison zu bestreiten, bei zehn Spielen sollte Cernevy dabei sein und sich ans Team gewöhnen. „Wobei er laut Statuten auch nur zehn Mal auf dem Spielberichtsbogen stehen und gar nicht spielen muss“, sagt Haselbacher.

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Ansgar Preuss als zweiter Torwart auf der Bank

Für die Partie gegen Herne wird er der 22-Jährige aber das Tor hüten, Ansgar Preuss sitzt als zweiter Keeper auf der Bank. „Patrik fährt nachmittags in Bremerhaven los und wird dann bei uns mit der Nummer 64 auflaufen“, kündigt Haselbacher an, der gegen Herne das zweite Spiele seiner Sperre als Sprecher absitzt. Erneut kommt Steffen Wiebe zum Einsatz. „Er hat das gegen Tilburg gut gemacht. Vielleicht wechseln wir uns in Zukunft auch ab. Ich wollte als Stadionsprecher ohnehin kürzer treten und das nicht mehr machen, bis ich 70 Jahre alt bin.“

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Indians mit Personalsorgen

Am Sonntag (18.15 Uhr) sind die Scorpions in Halle zu Gast. Auch die Hannover Indians haben ein Wochenende mit zwei Partien vor der Brust. Die Mannschaft von Trainer Lenny Soccio empfängt am Freitag (20 Uhr) Essen, Sonntag (18.30 Uhr) geht es in Duisburg weiter. Am Dienstag aßen Mannschaft und Trainerteam gemeinsam in einem Restaurant – was sie sich redlich verdient hatten. Mit einem dezimierten Kader kämpfte sich der ECH durch die intensive Zeit rund um Weihnachten und Silvester. In den vergangenen 17 Tagen stand sieben Partien auf dem Programm, die Indians holten 16 Punkte. Aller Voraussicht nach wird sich die personelle Lage zum Wochenende nicht verbessern: Igor Bacek, Mike Burns, Robby Hein und Maxi Pohl fallen weiterhin aus.