22. Mai 2020 / 13:55 Uhr

Neuer Trainer des Sereetzer SV Andreas Beyer im Interview: "Wir sind heiß und motiviert"

Neuer Trainer des Sereetzer SV Andreas Beyer im Interview: "Wir sind heiß und motiviert"

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Andreas Beyer, hier noch als Trainer des Lübecker SC.
Andreas Beyer, hier noch als Trainer des Lübecker SC. © 54°/Koenig
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Nach zahlreichen Angeboten entscheidet sich das Trainer-Trio für einen Verbleib in der Landesliga Holstein - Wir haben nachgefragt...

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Andreas Beyer bleibt der Landesliga Holstein erhalten. Nach dem angekündigten Rücktritt beim Lübecker SC 99 übernimmt der Coach wie vermeldet das Kommando beim Aufsteiger Sereetzer SV. Am Mittwochabend einigten sich beide Seiten auf eine Zusammenarbeit, die zunächst auf ein Jahr bis 2021 angelegt ist. Im Interview mit dem LN-Sportbuzzer spricht Beyer über seine neue Aufgabe, die Ziele mit den Ostholsteinern und verrät, was das Besondere an der Zusammenarbeit mit seinen Trainerkollegen Thomas Klingbiel und Uwe Buchholz ist.

Hallo Andreas, herzlichen Glückwunsch zum neuen Trainerjob. Was reizt dich an der Aufgabe in Sereetz?

Wir hatten diverse Anfragen. Zuletzt kam das Angebot aus Sereetz hinzu. Der Verein ist eine sehr gute Adresse. Die Rahmenbedingungen sind gut. Es kümmern sich viele Personen, was beim LSC nicht der Fall war. Zudem ist der Verein gut aufgestellt, was die Jugendarbeit anbelangt. Die A-Jugend spielt in der Landesliga und die B-Jugend spielt in der Oberliga. Die Perspektive, die uns selbst in Corona-Zeiten aufgezeigt wurde, hat uns letztlich überzeugt.

Wie schätzt du das Potential der Mannschaft ein?

Wir haben genügend erfahrene Leute wie etwa Denis Klassen und Felix Hinkelmann, die sogar schon eine Klasse höher gespielt haben. Wir finden ein super Grundfundament vor. Dazu kommen Talente aus dem eigenen Nachwuchs, die es gilt, zu integrieren. Auf der anderen Seite gibt es einige Abgänge, die wir kompensieren müssen.

Was erwartet das Team in der Landesliga?

Die Spielklasse ist mega interessant. Das wird Spaß machen. In den nächsten Wochen wollen wir den Kader final zusammenstellen. Zu den Favoriten gehört Grün-Weiß Siebenbäumen, die richtig klotzen. Man muss abwarten, wie die beiden Landesliga-Staffeln zusammengesetzt werden und welche Mannschaften aus Kiel dazukommen.

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Nicht wenige Leute trauen der Mannschaft eine gute Rolle zu.

Unsere erste Option ist der Klassenerhalt. Vielleicht sind wir nicht der normale Aufsteiger. Wir wollen weiter erfolgreichen, vernünftigen und ansehnlichen Fußball spielen und streben die bestmögliche Platzierung an. Fest steht, dass wir heiß und motiviert sind. Möglicherweise ist ein einstelliger Tabellenplatz drin. Den Druck haben aber andere Mannschaften.

Wie zu hören ist, sollen Spieler von deinem bisherigen Klub nachkommen.

Alle haben auf eine finale Entscheidung von uns gewartet. Unsere Entscheidung haben wir in unserer alten Mannschaftsgruppe kommuniziert. Wir werden uns ab heute mit den Jungs auseinandersetzen. Zwischen drei und fünf Jungs ist alles möglich. Wir werden jetzt aber nicht den achten Stürmer holen, sondern schauen, auf welchen Positionen wir Bedarf haben.

Ihr arbeitet schon über zehn Jahre als Trio zusammen. Was zeichnet die Zusammenarbeit mit Thomas und Uwe aus?

Wir arbeiten absolut vertrauensvoll zusammen. Jeder weiß, wie der andere tickt. Wir arbeiten als Team sowohl auf als auch neben dem Platz. Man muss wissen, dass wir nicht immer einer Meinung sind. Doch das macht den Austausch so befruchtend. Uns war klar, dass wenn wir etwas machen, dann nur als Team. Entweder alle oder keiner.

Andreas, vielen Dank für das angenehme Gespräch und viel Glück und Erfolg!!