03. März 2019 / 16:30 Uhr

Neuer Trainer Jagatic feiert gelungenen Einstand bei BSG Chemie Leipzig

Neuer Trainer Jagatic feiert gelungenen Einstand bei BSG Chemie Leipzig

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BSG Trainer Miroslav Jagatic beim Testspiel BSG Chemie Leipzig vs FSV Martinroda, Fu§ball, 24.02.2019
Trainer Miroslav Jagatic kann mit der Leistung seiner Jungs zufrieden sein: Die BSG Chemie Leipzig gewinnt das Heimspiel gegen FSV Wacker Nordhausen II mit 2.1. © Christian Modla
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Am Sonntag ist die BSG Chemie Leipzig erfolgreich aus der Winterpause in die Oberliga zurückgekehrt. Vor heimischen Publikum siegten sie mit 2:1 gegen den FSV Wacker Nordhausen II. Es war der erste Sieg unter dem neuen Trainer Miroslav Jagatic.

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Leipzig. Die BSG Chemie Leipzig startete erfolgreich ins neue Jahr und besiegte Nordhausens zweite Mannschaft mit 2:1. Der Matchplan des neuen Chemie-Trainers Miroslav Jagatic ging dabei größtenteils auf. Was er bemängelte, war die Genauigkeit beim Abspiel, welche die Mannschaft ab und an vermissen ließ. Begeistert war er von der Leidenschaft der Seinen.

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BSG Chemie Leipzig - FSV Wacker Nordhausen II 2:1 Zur Galerie
BSG Chemie Leipzig - FSV Wacker Nordhausen II 2:1 © Christian Donner
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"Nordhausen hat das gut gemacht, die haben gut gepresst", analysierte Jagatic nach dem Spiel. Sein Team befreite sich aber gut, ließ den Ball laufen und versuchte, Stelmak in der Spitze ins Spiel zu bringen. Druschky hatte die Rolle des gesperrten Heinze übernommen, Wendschuch durfte auf der Sechserposition ran, Omote und Keßler fanden sich auf der Bank wieder. Nordhausen, mit sechs Spielern aus der Ersten (u.a. Merkel, Scholl) antretend, machten es den Leutzschern schwer, wirkten kompakt und zweikampfstark. Auch die erste Torchance (Scholl, 22.) hatten die Gäste. Nach einer Viertelstunde aber kam Chemie ins Spiel, erarbeitete sich Gelegenheiten. Der enteilte Wendt wurde auf Kosten einer gelben Karte im letzten Moment noch gestoppt (23.). Beim Durchbruch von Bury und dem anschließenden Foul durch Torhüter Jokanovic hätte es zwingend Rot geben müssen. Doch Sandra Stolz aus Pritzwalk, die mit Katia Kobelt und Katharina Kruse das Schiedsrichtergespann bildete und damit für eine Premiere in Leutzsch sorgte, sah das anders und zückte nur den gelben Karton. Dafür passte der anschließende Freistoß von Kai Druschky genau ins untere linke Eck - das 1:0 für Chemie (30.).

Nach der Pause blieb Chemie weiter am Drücker, doch Nordhausen blieb stabil. Karau verpasste eine Freistoßflanke knapp (48.). Dann sorgten die Gäste für einen Schreckmoment, als nach einem Eckball gleich drei Nordhäuser am Ball vorbeisensten. Dafür sorgte der schönste Angriff im Spiel für den plötzlichen Ausgleich, als diagonal verschoben wurde, sich Schneider auf dem Flügel durchsetzte und Kores aus Nahdistanz zum 1:1 traf (70.). Zum Glück konterte Chemie sofort, und nach Wajers Eingabe von rechts nutzte Florian Schmidt das Durcheinander in der Gästeabwehr und staubte zur erneuten Führung ab (72.).

Sehr zufrieden war Trainer Jagatic mit der Reaktion seiner Mannschaft auf den Ausgleichstreffer der Gäste: "Das war toll, macht Bock auf mehr. Da haben sich die Jungs richtig reingebissen!" Wajer, Keßler und Omote verpassten den dritten Treffer nur knapp. Chemie spielte die Zeit clever herunter und feierte den ersten Sieg nach der Winterpause. Und Miro Jagatic lächelte: "Jetzt weiß ich, wie sich das hier anfühlt, als Trainer zu gewinnen!"

Chemie: Latendresse-Levesque, Wajer, Karau, B. Schmidt, Wendt, Wendschuch, Böttger, Bury, Druschky (75. Keßler), F. Schmidt (86. Berger), Stelmak (67. Omote).

Zuschauer: 2624

Schiedsrichter: Stolz

Tore: 1:0 Druschky (30.), 1:1 Kores (70.), 2:1 F. Schmidt (72.).

Jens Fuge

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