25. November 2021 / 20:06 Uhr

Neuer Vorverkauf in Wolfsburg: Wie gegen Dortmund wird's auch in den nächsten Heimspielen laufen

Neuer Vorverkauf in Wolfsburg: Wie gegen Dortmund wird's auch in den nächsten Heimspielen laufen

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Keine vollen Rängen gegen Dortmund: 13.281 Fans dürfen am Samstag in die VW-Arena, VfL-Geschäftsführer Tim Schumacher geht davon, dass es in den drei Heimspielen bis Weihnachten bei den aktuellen Regularien bleibt.
Keine vollen Rängen gegen Dortmund: 13.281 Fans dürfen am Samstag in die VW-Arena, VfL-Geschäftsführer Tim Schumacher geht davon, dass es in den drei Heimspielen bis Weihnachten bei den aktuellen Regularien bleibt. © dpa
Anzeige

Aufgrund der neuen Vorgaben durch die Landesverordnung musste Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg seinen Vorverkauf für das Heimspiel gegen Dortmund neu starten. 10.000 Tickets waren bos Donnerstagmittag weg.

Tickets storniert, neuen Vorverkauf gestartet: Die Organisation des Bundesliga-Heimspiels gegen Borussia Dortmund hat den VfL Wolfsburg in dieser Woche ungewöhnlich stark beschäftigt. Am Donnerstag hat der VfL nun die exakte Stadionkapazität für die Partie verkündet - nach den Beschränkungen durch die Landesverordnung dürfen 13.281 Fans Samstag dabei sein. Bis Donnerstagmittag waren 10.000 Tickets verkauft, das Vorkaufsrecht für Dauerkarteninhaber läuft noch bis Freitag, 14.45 Uhr. Sollten dann noch Karten verfügbar sein, gehen sie ab 15.15 Uhr in den freien Verkauf - jeweils ausschließlich online über den Wölfeshop.

"Natürlich hätten wir uns sehr gefreut, endlich mal wieder vor vollen Rängen zu spielen, aber diese Frage stellt sich in der aktuellen Corona-Situation nicht", sagt VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer. Daher werde der Verein "die Verordnung des Landes in vollstem Maße umsetzen".

Mehr zum VfL Wolfsburg

Und das gilt auch für die bis Jahresende noch anstehenden Heimspiele, die innerhalb von sieben Tagen stattfinden werden - gegen den OSC Lille (8. Dezember), den VfB Stuttgart (11. Dezember) und den 1. FC Köln (14. Dezember). "Momentan gehen wir davon aus“, so VfL-Geschäftsführer Dr. Tim Schumacher, "dass diese Spiele unter den Regularien ablaufen, die jetzt für die Partie gegen Dortmund gelten." Sprich:Einzelticketverkauf, eine Kapazität von gut 13.000 Zuschauern, Maskenpflicht auf dem Weg zum Sitzplatz, nur Geimpfte und Genesene haben Zutritt.

Anzeige

Allerdings: Angesichts der Corona-Lage ist nicht auszuschließen, dass die Landesverordnung abhängig von der konkreten Entwicklung der Corona-Situation in der kommenden Woche für verschärfte Regeln sorgen wird, an denen weder Stadt noch Verein etwas ändern können. Das heißt aber nicht, dass im Dezember Geisterspiele drohen - möglicherweise könnten sich aber für die Fans Details ändern, beispielsweise was das Tragen von Masken auch während des Spiels angeht. "Generell", so Dr. Schumacher, "gehen wir davon aus, dass wir mit unserem guten Hygienekonzept aktuell und auch dauerhaft ein sicheres Stadionerlebnis bieten."

Dass die neue Landesverordnung in dieser Woche kurzfristig umgesetzt werden musste, war unvermeidbar - aber nicht leicht. Während sich die VfL-Delegation am Dienstag in Sevilla auf den Champions-League-Abend vorbereitete, musste der Ticketverkauf für das Dortmund-Spiel neu organisiert werden. "Da haben", so Dr. Schumacher, "alle beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen sehr guten Job gemacht - und unsere Fans hatten auch sehr viel Verständnis dafür".