11. Mai 2019 / 09:55 Uhr

Neugersdorfer Coach Hentschel erwartet seinen Ex-Klub

Neugersdorfer Coach Hentschel erwartet seinen Ex-Klub

Jürgen Schwarz
Dresdner Neueste Nachrichten
Für Thomas Hentschel ist es ein besonderes Spiel.
Für Thomas Hentschel ist es ein besonderes Spiel. © imago images / foto2press
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Der Trainer des FC Oberlausitz kann die FSV Budissa Bautzen in die Oberliga schicken. Denn für die Kontrahenten zählt im Kampf um den Klassenerhalt nur ein Sieg.

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Dresden. Am vorletzten Spieltag der Fußball-Regionalliga Nordost steht am Sonntag in Neugersdorf das Derby zwischen dem FC Oberlausitz (16.) und Schlusslicht Budissa Bautzen an. Zur gleichen Zeit empfängt ab 13.30 Uhr der Bischofswerdaer FV (15.) den VfB Germania Halberstadt (8.).

In der Neugersdorfer Arena steht für beide Teams viel auf dem Spiel. „Erwischen wir einen optimalen Tag, gewinnen wir. Ich denke, wir brauchen noch drei Punkte, um Rang 16 zu halten“, sagt Thomas Hentschel, Trainer der Gastgeber, die in Bautzen ein 1:1 erreicht hatten. Für den 54-Jährigen ist es ein besonderes Spiel, schließlich saß er rund zwölf Jahre bei den Spreestädtern auf der Trainerbank und führte sie 2014 erstmals in die vierte Liga. Im März 2016 wurde Hentschel in Bautzen entlassen, war danach ein Jahr arbeitslos.

Budissa braucht Sieg

„Ich habe keinerlei Rachegefühle, hoffe, dass Budissa in der Liga bleibt. Ich bin dort noch Mitglied und würde es sehr bedauern, sollte die Regionalliga-Zugehörigkeit nach fünf Jahren beendet werden.“ Wie es mit Hentschel weitergeht, weiß er selbst noch nicht: „In Neugersdorf ist nach dem 30. Juni Schluss. Ob und wo ich in der kommenden Saison als Trainer tätig sein werde, vermag ich nicht zu sagen. Da ich einen Fulltime-Job habe, sind die Möglichkeiten begrenzt. Die Ober- oder Regionalliga wird es sicher nicht mehr werden.“

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Verliert Budissa und gewinnt Optik Rathenow (17.) zur gleichen Zeit in Nordhausen, ist der sportliche Abstieg der Bautzener besiegelt, unabhängig, ob aus der dritten Liga ein NOFV-Verein absteigt. Verpassen die Neugersdorfer einen Dreier und gewinnen die Bischofswerdaer, ist ihnen der 15. Rang nicht mehr zu nehmen. Damit wäre der Klassenerhalt praktisch sicher. Die 0:4-Niederlage vor einer Woche in Auerbach ist abgehakt. „Wir hatten neun Spieler mit vier Gelben Karten, da war es auch wichtig, zumindest nicht noch eine Sperre für das Halberstadt-Spiel zu riskieren“, blickt Trainer Erik Schmidt zurück. Das Hinspiel endete 1:1.

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