02. März 2021 / 14:55 Uhr

Neukieritzscher Leichtathlet Maune ist immer für eine Überraschung gut

Neukieritzscher Leichtathlet Maune ist immer für eine Überraschung gut

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
v.l.n.r.: Jana Keller, Petra Krajan, Roswitha Militzer, Mandy Georgi, Andrea Lange, Katja Militzer und Thomas Maune (alle Mitglieder der Sportfreunde Neukieritzsch)
Thomas Maune (r.) mit mehreren Athletinnen der Sportfreunnde aus Neukieritzsch. © Andrea Häckert
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Der Leichtathlet Thomas Maune von den Sportfreunden Neukieritzsch hält sich auch im Lockdown fit und kann es kaum erwarten seine Vereinskameraden mal wieder beim Training zusehen. Sobald es Corona zulässt möchte der Wahl-Frohburger in der neuen Altersklasse der Konkurrenz seine Leistungsstärke zeigen.

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Neukieritzsch. Thomas Maune ist derzeit eher mit Angeln beschäftigt. Seit dem Lockdown zieht es den Wahl-Frohburger des öfteren ans Wasser, wo er seiner zweiten Leidenschaft neben der Leichtathletik frönt – dem Angeln.

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Maune, der auch beruflich mit dem Angelsport zu tun hat, kann dabei sehr gut entspannen. Aber dennoch fehlen ihm die Wettkämpfe in der Leichtathletik und die Trainingseinheiten auf dem Neukieritzscher Sportplatz. Ganz sicher hält er sich aber auch sportlich fit, läuft oder fährt große Strecken mit dem Fahrrad. Und natürlich steht auch Fitness daheim auf seinem persönlichen Trainingsplan. Denn Thomas Maune kann nicht ohne Sport. Das gehört bei ihm einfach zum Leben dazu. Und wie alle hofft er, dass irgendwann wieder Wettkämpfe in der Leichtathletik möglich sein werden beziehungsweise das gemeinsame Training mit den Vereinskameraden bald wieder möglich ist. Denn das fehlt ihm schon.

Mehr zur Leichtathletik

Seit dem 1. Mai 2009 ist Thomas Maune Mitglied der Sportfreunde Neukieritzsch und hat sich schon einen Namen gemacht. Seine Spezialität sind die 200 m und die 400 m. Bislang bestritt er 197 Wettkämpfe für die Sportfreunde Neukieritzsch und ging dabei in 425 Disziplinen an den Start. Seine Erfolgsgeschichte in Sachen Leichtathletik kann sich sehen lassen. Bei Deutschen Meisterschaften holte er 2013 mit der 4 x 400 m Staffel in der M 50 mit seinen Mitstreitern Jens Häckert, Wolfram Neumann und Michael Müller in 4:35,25 min Bronze.

Zwei Jahre später erzielte er mit der 4 x 100 m Staffel der M 50 wiederum Bronze bei Deutschen Meisterschaften, diesmal mit Jens Häckert, Alfred Lux und Ulrich Seifert. 2016 erkämpfte sich Thomas Maune in der M 55 über 400 m in 58,00 s ebenfalls Bronze. Dazu kam Silber in der M 50er-Staffel über 4 x 400 m in 4:20,08 min in der Besetzung Michael Müller, Ulrich Seifert, Schlenzig und Thomas Maune.

Sächsischer Landesrekord

Auch 2017 setzte sich die Erfolgsserie fort. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften holte sich Thomas Maune mit 57,35 s über 400 m Silber. Jeweils Bronze fuhren die Mannen der 4 x 100 m Staffel in der M 50 ein – hier mit Michael Müller, Thomas Maune, Holger Benz und Ulrich Seifert. Den gleichen Medaillenrang sicherte sich die 4 x 400 m Staffel der M 50, die mit Michael Müller, Mike Hohmuth, Thomas Maune und Kai-Uwe Bindenagel in 4:30,89 min ins Ziel kamen. 2018 erzielte Maune bei den Deutschen Hallenmeisterschaften Silber in der M 50 über 400 m, wo er 59,23 s erreichte.

Übrigens hält Thomas Maune den sächsischen Landesrekord über 400 m in der AK M 55 mit 58,16 s, sowie den Hallenlandesrekord mit 57,35 s. 2018 wurde Thomas Maune aufgrund seiner sehr guten sportlichen Leistungen verdient Zweiter bei der Sportlerwahl im Landkreis Leipzig. Dazu erhielt er die Ehrennadel in Bronze des Leichtathletik-Verbands Sachsen.

Leistungsstärke zeigen

Insgesamt holte Thomas Maune für seinen Verein bei Deutschen Meisterschaften dreimal Silber sowie fünfmal Bronze, beziehungsweise bei Landesmeisterschaften 45-mal Gold, 28-mal Silber und elfmal Bronze. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Und so kann man nur hoffen, dass irgendwann die Wettkampfsaison wieder beginnen kann. Dann wird Thomas Maune wieder seine Leistungsstärke unter Beweis stellen. Denn der Sportbegeisterte scharrt schon mit den Hufen, um in der neuen Altersklasse allen Konkurrenten seine Leistungsstärke zu zeigen.

Andrea Häckert