09. Juni 2018 / 08:15 Uhr

Neukirchen kämpft um die Spitze

Neukirchen kämpft um die Spitze

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
Zweikampf in der Kreisliga A (West): Andreas Arbeit (rechts) vom Thierbacher SV versucht hier, Kevin Schleifer (Fortuna Neukirchen) auszutanzen.
Zweikampf in der Kreisliga A (West): Andreas Arbeit (rechts) vom Thierbacher SV versucht hier, Kevin Schleifer (Fortuna Neukirchen) auszutanzen. © Andreas Döring
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Endspurt in der Fußball-Kreisliga: Fortuna kann am spielfreien Tabellenführer Pegau vorbeiziehen

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Muldental/Leipziger Land. Es ist kaum zu übersehen: Die Mannschaften der Fußball-Kreisliga hecheln mit heraushängender Zunge dem Saisonende entgegen. Hochsommerliche Temperaturen und ein kraftraubendes Spieljahr fordern ihren Tribut. Nochmals alle Kräfte mobilisieren, so heißt das Motto für das vorletzte Wochenende der laufenden Serie.

Der 21. Spieltag der Staffel A (West) wird am Samstag um 15 Uhr mit der Begegnung Neukirchen (2.) gegen Kohren-Sahlis (6.) eröffnet. Der Gastgeber kann in seiner abschließenden Partie mit einem Dreier die Tabellenführung übernehmen. Er muss dies sogar tun, weil ansonsten die Meisterschaft entschieden ist. Falls der Erfolg gelingt, heißt es abwarten. Denn der diesmal spielfreie Spitzenreiter Pegau hat nächste Woche noch einen Matchball. Blick zurück: Im November zog Fortuna in der Töpferstadt überraschend deutlich mit 0:3 den Kürzeren.

Keinen Sieger gab es im Februar zwischen Kitzscher (3.) und Thierbach (8.), als man sich im Ortsteil 1:1 trennte. Das Rückspiel steigt am Samstag um 16 Uhr in der Kernstadt im Rahmen des Vereinsfestes des FSV. Die Einheimischen wollen ihren Medaillenrang untermauern, die Gäste sind noch nicht aller Abstiegssorgen ledig – eine interessante Konstellation vor sicherlich großer Kulisse.

Einheit-Reserve will den Klassenerhalt sichern​

Am Sonntag um 14 Uhr geht es mit dem Match Frankenhain (11.) gegen Frohburg II (7.) weiter. Schlusslicht Olympia hat nur noch zwei Möglichkeiten, die Rückrunde nicht ohne Punktgewinn zu beenden. Die Einheit-Reserve – welche in der ersten Halbserie deutlich mit 3:0 die Oberhand behielt – will endlich den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen.

Eine Stunde später stehen sich Borna II/Eula (4.) und Auligk (10.) auf dem Sportplatz in Kesselshain gegenüber. Die favorisierten Hausherren dürften sich mit einem abermaligen Unentschieden wie beim 3:3 im Herbst nicht zufrieden geben. Doch die Germanen werden alles rein hauen – Stichwort Abstiegskampf. Eine ähnliche Ausgangslage herrscht zur gleichen Zeit vor dem Duell Groitzsch (5.) gegen Mölbis (9.). Die beim ersten Aufeinandertreffen mit 3:1 erfolgreichen Schusterstädter sind jenseits von gut und böse, maximal ist noch ein Platz auf dem Treppchen drin. Und auch hier sind es die gegnerischen Germanen, welche den sicheren Hafen noch nicht erreicht haben.

In Runde 21 der Staffel Nord gibt Bad Lausick/Hainichen (5.) am Samstag um 16 Uhr in Machern (10.) seine Visitenkarte ab. Im Herbst hatte die Spielgemeinschaft mit 4:0 die Nase vorn – Wiederholung erwünscht. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn die Heim-Elf möchte sich aus dem Abstiegsstrudel befreien.

Letzter Spieltag in der Kreisliga B (West)​

In der Kreisliga B (West) wird bereits zum Halali geblasen, sprich ein Haken hinter die Saison gemacht. Vor dem 5. Spieltag der Play-off-Meisterrunde sind die Würfel schon gefallen. Der frisch gebackene Meister Rötha hat die Pflicht erledigt, nun ist die Kür angesagt. Ernst zu nehmender Konkurrent beim Schaulaufen ist morgen um 13 Uhr Gastgeber Otterwisch II (4.), mit dem die Gartenstädter in der Hinrunde beim 0:0 und vor allem beim 1:6 keine guten Erfahrungen gemacht haben. Zwei Stunden später strebt ebenso Flößberg (2.) gegen Narsdorf/Breitenborn (3.) nach einem 0:4 und einem 0:0 den ersten Sieg gegen den kommenden Gegner an.

In der Platzierungsrunde steht zum Finale eine Nachhole-Begegnung vom 2. Spieltag auf dem Programm. Am Samstag um 15 Uhr kreuzen Lobstädt (2.) und Spitzenreiter Serbitz-Thräna die Klingen. Der TSV wird nichts unversucht lassen, den Kontrahenten doch noch vom Gipfel zu verdrängen. Jedoch hatte die Eintracht in den bisherigen Duellen mit 3:1 beziehungsweise 2:1 zweimal das bessere Ende für sich.

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