24. September 2017 / 14:08 Uhr

Neun Verletzte in NRW! Polizeiaufgebot stoppt randalierende Fußball-Fans

Neun Verletzte in NRW! Polizeiaufgebot stoppt randalierende Fußball-Fans

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Symbolbild Regionalbahn
Symbolbild Regionalbahn © Picture Alliance
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Rund 50 Randalierer waren nach einem Regionalliga-Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Borussia Mönchengladbach II im Zug mit fremdenfeindlichen Äußerungen und Gesten gegenüber Mitreisenden aufgefallen, berichtete die Polizei am Sonntag. Und es ging noch weiter.

Randalierende Fußballfans haben in Mülheim an der Ruhr Zugreisende beleidigt und Sicherheitskräfte der Bahn angegriffen. Insgesamt neun Menschen wurden verletzt.

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Die rund 50 Randalierer waren nach einem Regionalliga-Spiel ihres Vereins Rot-Weiss Essen bei Borussia Mönchengladbach II am Samstagabend bereits im Zug mit fremdenfeindlichen Äußerungen und Gesten gegenüber Mitreisenden aufgefallen, berichtete die Polizei am Sonntag.

Lesen Sie hier: So rüstete sich die Polizei

Beim Halt im Hauptbahnhof Mülheim griffen sie dann Sicherheitskräfte an, drängten sie aus dem Zug und bedrohten sie mit Flaschen. Drei Sicherheitsleute wurden verletzt. Die Bahnmitarbeiter setzten zur Gegenwehr Pfefferspray und einen Schlagstock ein, wie es hieß.

Hass, Abneigung, Beleidigungen: Immer wieder schaffen es Fußball-„Fans“ Banner in Stadien zu schmuggeln, auf denen herablassende Worte oder geschmacklose Bilder zu sehen sind.

Die Süd: Eine Tribüne, die ihresgleichen sucht. 25.000 Menschen haben dort Platz, sorgen mit ihrem Fußball-Fanatismus und massenweise strapazierten Stimmbändern gern für Gänsehaut. Aber nicht an diesem Tag. Gegen Aufsteiger RB-Leipzig handelte sich die BVB-Kurve einen neuen Namen ein. Die „Hass-Wand“ plakatierte ihre Abneigung gegenüber RB. Der Grund: Mit Red Bull hat der Aufsteiger einen finanzkräftigen Sponsor, der zweifellos mitverantwortlich für den Erfolg der Leipziger ist. Die Dortmund-Fans zeigten sich von ihrer geschmacklosen Seite. Folge: Die Tribüne bleibt gegen Wolfsburg leer. Zur Galerie
Die Süd: Eine Tribüne, die ihresgleichen sucht. 25.000 Menschen haben dort Platz, sorgen mit ihrem Fußball-Fanatismus und massenweise strapazierten Stimmbändern gern für Gänsehaut. Aber nicht an diesem Tag. Gegen Aufsteiger RB-Leipzig handelte sich die BVB-Kurve einen neuen Namen ein. Die „Hass-Wand“ plakatierte ihre Abneigung gegenüber RB. Der Grund: Mit Red Bull hat der Aufsteiger einen finanzkräftigen Sponsor, der zweifellos mitverantwortlich für den Erfolg der Leipziger ist. Die Dortmund-Fans zeigten sich von ihrer geschmacklosen Seite. Folge: Die Tribüne bleibt gegen Wolfsburg leer. ©

Erst ein Aufgebot von zahlreichen Polizisten konnte die betrunkenen Fans stoppen. Sechs von ihnen erhielten Strafanzeigen wegen Landfriedensbruchs. Die Polizei sprach Platzverweise aus.