26. April 2018 / 09:54 Uhr

Neunter Sieg in Serie für den TuS Hartenholm

Neunter Sieg in Serie für den TuS Hartenholm

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jorrit Bernoth (rechts) und der SV Schackendorf kamen gegen den SSC Phoenix Kisdorf und Jonas Jeschke in einem Nachholspiel gestern Abend nicht über ein 1:1 hinaus.
Jorrit Bernoth (rechts) und der SV Schackendorf kamen gegen den SSC Phoenix Kisdorf und Jonas Jeschke in einem Nachholspiel gestern Abend nicht über ein 1:1 hinaus. © Weber
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Genz-Elf bezwingt den FC Reher /Puls -  Phönix Kisdorf bleibt nach dem  Remis in Schackendorf Schlusslicht.

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Die Fußballer des TuS Hartenholm steuern weiter unbeirrt der Vizemeisterschaft in der Landesliga entgegen. Das Team von Trainer Martin Genz gewann mit 3:0 gegen den FC Reher /Puls und feierte damit seinen neunten Sieg in Folge. Nicht von der Stelle kommt hingegen der SSC Phoenix Kisdorf, der beim Kreisrivalen SV Schackendorf nicht über ein 1:1 hinaus kam. Die zweite Mannschaft des SV Todesfelde taumelt hingegen dem Abstieg in die Verbandsliga entgegen. Die SVT-Reserve unterlag Grün-Weiß Siebenbäumen mit 3:4.

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SV Schackendorf –Phoenix Kisdorf 1:1 (1:1)

Thomas Dybowski und Boris Völker waren sich einig. „Das Ergebnis geht in Ordnung“, meinten die beiden Trainer nach 90 hart umkämpften, aber sehr zerfahrenen 90 Minuten. „Uns hilft der eine Punkt aber sicher mehr, weil wir den Abstand nach unten gehalten haben“, meinte Schackendorfs Coach Dybowski, während sein Gegenüber bereits den Blick auf das kommende Spiel richtete. „Jetzt müssen unbedingt drei Punkte gegen Kellinghusen her.“ Der VfL gastiert am Sonnabend am Strietkamp in Kisdorf. Beiden Teams war anzumerken, dass es um viel ging. „Wir haben eigentlich während des gesamten Spiels nie die Handbremse lösen können“, erklärte Völker. Auch nach dem 1:0 von Malcolm Schauer (29.) kehrte keine Sicherheit ins Spiel der Völker-Elf ein. „Der Druck, der auf meinen Jungs lastete, war wohl zu groß.“ Fußballerische Glanzlichter setzte der SVS auch selten. „Das war kein Fußball heute. Das war Krampf“, meinte Dybowski. Dennoch kam sein Team noch vor dem Wechsel zum verdienten Ausgleich. Sebastian Bossert verwandelte mit dem Halbzeitpfiff einen Elfmeter.

SV Schackendorf: Alexander Steputat –Marc Wienke, Fabian Plewka, Merlen Soost, Maurice Uhlenbrock (86. Elyes Ajlani) – Ali Birgül (74. Daniel Fiebig), Sven Haldau, Jorrit Bernoth, Mirco Schultz (65. Alexander Braun)– Maik Groß, Sebastian Bossert.

SSC Phoenix Kisdorf: Marco Martens – Ove Brinkmann, Wilken Boie, Tobias Werner, Lars Jung – Jonas Jeschke (65. Leif Straube), Michael Brehm – Keyan Lohse, Marcel Boldt (86. Marc Straube), Malcolm Schauer – Lasse Oosting (74. Tobias Wittke).

Tore: 0:1 (29.) Malcolm Schauer, 1:1 (45.) Sebastian Bossert. SR: Oskar Pfau (TSV Schlutup); Z: 50.

TuS Hartenholm - FC Reher/Puls 3:0 (0:0)

In der ersten Halbzeit raufte sich TuS-Trainer Martin Genz mehrfach fassungslos die Haare. Seine Mannschaft war klar besser, ließ aber reihenweiseTorchancen liegen. Malte Delfs (2), Christian Voigt, Thilo Quinting, Maximilian Kokot und Robert Wasner waren im Abschluss nicht konsequent genug. Mit der Einwechslung von Louis Dürkop gelang Genz ein Glücksgriff. In der 58. Minute erzielte der Angreifer das überfällige 1:0. Tim Ollenschläger legte 20 Minuten später den zweiten Treffer nach. Sekunden vor dem Abpfiff erhöhte Dürkop per Kopf auf 3:0. Sieg Nummer neun des Tabellenzweiten in Serie war in trockenenTüchern. „Louis war genau der Spielertyp, der uns vor der Pause im Sturmzentrum gefehlt hat“, sagte Genz. „Er ist ein echter Strafraumspieler. Dazu brennt er, wenn er auf den Platz kommt, vor Ehrgeiz und Motivation.“ Rundum zufrieden war Genz allerdings nicht: „Vieles war zerfahren, das Passspiel unsauber. Man merkt den Jungs die Belastung durch die vielen englischen Wochen an. Aber ich weiß, das ist Jammern auf hohem Niveau. Man muss einen Gegner wie Reher/Puls erst einmal so dominieren, wie wir es heute getan haben."

TuS Hartenholm: Felix Rathjen - Thilo Quinting (46. Louis Dürkop), Björn Johannsson, Robert Wasner (82. Max Zastrow), Bente Bruhn - Christian Voigt, Arved Käselau - Malte Delfs (72. Tobias Bogun), Maximilian Kokot, Jannik Holz - Tim Ollenschläger.

Tore: 1:0, 3:0 (58./90.) Louis Dürkop, 2:0 (78.) Tim Ollenschläger. SR: Mirka Derlin (TSV Dahme); Z: 60.

SV Todesfelde II –GW Siebenbäumen 3:4 (0:2)

Die Luft im Kampf um den Klassenerhalt wird für die Fußballer der zweiten Mannschaft des SV Todesfelde immer dünner. Das 3:4 gegen Siebenbäumen bedeutete die neunte Niederlage aus den vergangenen zehn Spielen. „Wir geben nicht auf und werden weiter alles versuchen“, erklärte SVT-Trainer Stefan Komm, der nach dem Schlusspfiff merklich gefrustet wirkte und sich in Galgenhumor flüchtete. „Immerhin haben wir die zweite Halbzeit gewonnen.“ Vor dem Pausenpfiff bekam Komm allerdings wenig Erfreuliches von seinen Kickern geboten. „Da sind wir gar nicht auf dem Platz gewesen“, monierte er. Insbesondere Siebenbäumens Jan Luca Holz stellte die Gastgeber vor unlösbare Probleme und bereitete auch das 1:0 durch Dennis Moldenhauer vor. „Und dann darf gegen uns jeder einTraumtor schießen“, kommentierte Komm den zweiten Treffer der Grün-Weißen durch Ommeed Sindi, der das Leder aus der Distanz in den Winkel jagte. Der gleiche Akteur sorgte neun Minuten nach dem Wiederanpfiff für die vermeintliche Entscheidung.„Dann sind wir endlich aufgewacht und haben Moral bewiesen“, schilderte der Coach. Sein Team kämpfte sich zurück und sorgte für eine heiße Schlussphase. Doch der vierteTreffer wollte der SVT-Reserve aber nicht gelingen.

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SV Todesfelde II: Matthies Meyer – Julian Holz, Sören Flemmer, Kilian Hansen, Jannik Broers (68. Joscha Pardemann) – Niklas Stehnck, Kolja Bröker – Janick Loose (78.Thorben Kassek), René Bossert, Rico Grotherr (80.) Hendrik Wilken) – Eliakim Kukanda.

Tore: 0:1 (22.) Dennis Moldenhauer, 0:2 0:3 (38./54.) Ommeed Sindi, 1:3 (60.) Kilian Hansen, 2:3, 3:4 (68./85.) René Bossert, 2:4 (70.) Florian Wurst. SR: Patrick Hahn (TSV Altenholz); Z: 50.