11. Oktober 2021 / 18:28 Uhr

Verband warnt vor steigender Zahl der Coronafälle, Neuseenland gewinnt Volleyball-Derby

Verband warnt vor steigender Zahl der Coronafälle, Neuseenland gewinnt Volleyball-Derby

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
DRESDEN, GERMANY - JUNE 19:  player reach for the ball during the volleyball Women World Championships Qualifiers between Germany and Poland on June 19, 2005 in Dresden, Germany.  (Photo by Christian Fischer/Bongarts/Getty Images)
Der Sächsische Volleyball-Verband macht sich wegen Corona Sorgen. © Getty Images
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Während die Neuseenland Volleys weiter gen Aufstieg spielen wollen, macht man sich im Verband Sorgen bezüglich gemeldeter Coronafälle. An einen Saisonabbruch wie vergangenes Jahr will man aber unbedingt umgehen.

Markkleeberg. Auf ihrem anvisierten Weg Richtung Liga drei haben die Frauen der Neuseenland Volleys die erste hohe Hürde knapp gemeistert. Im spannenden und gutklassigen Regionalliga-Derby bezwangen die Markkleebergerinnen die Frauen der L.E. Volleys vor über 100 Zuschauern 3:2 (21:25, 28:26, 16:25, 25:20, 15:11). Nach nunmehr zwei bis zum Teil vier absolvierten Spielen ist keine Mannschaft der Frauen-Regionalliga Ost ohne Punktverlust.

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Infektionen nach Dreier-Turnier

Auch bei den Männern kassierten die L.E. Volleys II eine 2:3-Niederlage im Spitzenspiel beim VC Dresden II - die Sätze endeten 25:22, 24:26, 22:25, 25:23, 12:15. Am Sonnabend (19 Uhr, Brüderstraße) stehen sich beide Vereine in der 2. Bundesliga gegenüber.

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Inzwischen läuft in Sachsen auch der komplette Spielbetrieb unterhalb der Regionalliga auf Hochtouren. Der Sächsische Volleyball-Verband hat auf seiner Homepage den dringenden Appell an die Vereine gerichtet, die 3G-Regel und die Hygienekonzepte konsequent umzusetzen. Anlass ist ein Sachsenliga-Turnier am 25. September in Engelsdorf, bei dem alle Spieler ihre doppelte Impfung oder einen aktuellen Negativtest nachweisen konnten. Doch im Nachgang des Dreier-Turniers gab es sowohl beim Team des USV TU Dresden II als auch bei zwei Spielern des Gastgebers SV Reudnitz positive Covid-Befunde.

"Wir wollen sicher unserem Hobby nachgehen"

In einer Stellungnahme wies der USV TU Dresden II darauf hin, dass nicht nachvollziehbar sei, welcher Verein das Virus in die Engelsdorfer Halle eingeschleppt hat. "Keiner der Dresdner Spieler hatte am Spieltag Symptome oder Anzeichen, welche auf eine Corona-Infektion hindeuteten. Ebenso wurde der Zugang zu Trainingseinheiten der Mannschaft seit Saisonbeginn nur erlaubt, wenn die 3G-Regeln eingehalten wurden. Dies wurde alles dokumentiert. Seitens des USV liegen keinerlei Verfehlungen vor."

Am Dienstag - also drei Tage nach dem Turnier - fiel die Routinetestung eines TU-Spielers positiv aus. Sofort hätten sich alle Spieler des Teams in häusliche Quarantäne abgesetzt und täglich Schnell- bzw. PCR-Tests bis zum Ende der Woche durchlaufen. Umgehend seien die beteiligten Mannschaften, der Landesspielwart, die Staffelleiterin und der Landesschiedsrichterwart sowie die Gesundheitsämter in Leipzig und Dresden informiert.


Der Verband will die Quarantäne ganzer Teams sowie einen Saisonabbruch wie im Vorjahr unbedingt vermeiden. "Wir wollen sicher unserem Hobby nachgehen. Daher ist es wichtig, dass die Vereine den Impfnachweis oder die Tests konsequent kontrollieren", sagte ein Verbandssprecher dem SPORTBUZZER.