20. Mai 2020 / 17:44 Uhr

Neustrelitzer Volleyballer wollen in die 2. Liga

Neustrelitzer Volleyballer wollen in die 2. Liga

Stefan Ehlers
Ostsee-Zeitung
Die Neustrelitzer Volleyballer jubeln. Sie haben sich für die 2. Bundesliga qualifiziert.
Die Neustrelitzer Volleyballer jubeln. Sie haben sich für die 2. Bundesliga qualifiziert. © Philipp Fleck
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Die Drittliga-Meisterschaft haben die Volleyballer des PSV Neustrelitz bereits in der Tasche, nun wollen sie ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen. Der Verein hat fristgemäß die Lizenzunterlagen eingereicht.

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Das Aufstiegsrecht haben sich die Volleyballer des PSV Neustrelitz bereits erkämpft. Für das Abenteuer zweite Liga fehlt nur noch das Okay des Verbandes. Der Meister der Dritten Liga Nord hat fristgemäß die Lizenzunterlagen bei der Volleyball Bundesliga eingereicht.

Neustrelitz hatte bereits in der Vorsaison die Drittliga-Meisterschaft gefeiert, seinerzeit aber auf den Aufstieg verzichtet. „Da waren wir einfach noch nicht so weit“, erklärte der Teammanager und 2. Vorsitzende Patrick Scholz.

Die Neustrelitzer sind 2012 in die Regionalliga aufgestiegen. „Damals hatten wir einen Sponsor, jetzt sind es fünfzig. Wir haben uns in den vergangenen Jahren ständig weiterentwickelt. Die Mannschaft, aber auch das Team hinter dem Team“, konstatiert Scholz zufrieden.

Der PSV plant für die zweite Liga mit einem Etat von rund 100 000 Euro. „Wir wollen kein Fallobst sein“, meint Scholz, der auch auf die Unterstützung der Fans setzt. Durchschnittlich 500 Zuschauer verfolgten die Heimspiele in der Strelitzhalle. Scholz ist guter Dinge, dass im MV-Derby gegen Warnemünde und gegen den SV Lindow-Gransee der Zuschauerrekord (750) geknackt wird.

Insgesamt 58 Mannschaften – 28 Frauen- und 30 Männer-Teams - haben fristgerecht ihren Antrag auf Spielerlaubnis die Saison 2020/21 eingereicht, darunter die Stralsunder Wildcats (Damen) und die Herren des SV Warnemünde.

Durch einen Vorstandsbeschluss gibt es in der abgebrochenen Saison keine sportlichen Absteiger aus der 2. Bundesliga. Drittligisten erhielten hingegen die Möglichkeit, Lizenzanträge für die 2. Liga zu stellen. Die Staffelstärke soll auf je 14 Mannschaften erhöht werden.

Über die Zulassung der Lizenzanträge, die Erteilung der Sonderspielrechte und die finale Staffeleinteilung entscheidet der VBL-Vorstand in den kommenden Tagen.