27. Dezember 2021 / 16:13 Uhr

Neuzugang im Aufsichtsrat: Frank Engel im Kontrollgremium der BSG Chemie Leipzig

Neuzugang im Aufsichtsrat: Frank Engel im Kontrollgremium der BSG Chemie Leipzig

Jens Fuge
Leipziger Volkszeitung
Frank Engel ist ab dem 01. Januar 2022 Teil des Aufsichtsrates der BSG Chemie Leipzig.
Frank Engel ist ab dem 01. Januar 2022 Teil des Aufsichtsrates der BSG Chemie Leipzig. © Christian Donner
Anzeige

Ein Engel für die BSG: Nach fast drei Jahrzehnten kehrt Frank Engel zu Chemie Leipzig zurück - und findet seinen Platz im Aufsichtsrat des Regionalligisten.

Leipzig. Eine spektakuläre Nachricht jagt die nächste: Nach dem Bekenntnis zum Profifußball am Sonntag vermeldete die BSG Chemie am Montag den nächsten Coup. Ab sofort verstärkt Frank Engel den Aufsichtsrat der Grün-Weißen. Damit kehrt Engel nach seiner Zeit als Coach 1990 -1992 nach fast 30 Jahren in offizieller Mission zurück zu seinem Heimatverein.

Anzeige

Der Aufsichtsrat der BSG Chemie Leipzig kooptiert Frank Engel zum 1. Januar 2022 in seine Reihen. Er folgt auf Lucas Andreß, der dem Gremium seit 2017 angehörte und es aus beruflichen Gründen mit dem Jahreswechsel verlässt. „Ich werde mich nicht in den Vordergrund drängen, das ist überhaupt nicht meine Aufgabe. In meinem Alter hat man nicht mehr die Ambitionen, auf dem grünen Rasen als Vorturner zu arbeiten. Vielmehr kann man sich anderen Aufgaben stellen und ich denke schon, dass ich mit meiner langen Erfahrung im Leistungssport hier und da ein bisschen helfen, Erfahrungen vermitteln und meine Kontakte einbringen kann. Das möchte ich gerne tun.“, so Frank Engel zu seiner Rolle im Gremium mit Beginn des neuen Jahres. Auch die Schulung von Nachwuchstrainern ist dabei angedacht, die aufgrund von Corona zuletzt nicht stattfinden konnten. Von Engels reichhaltigen Erfahrung kann die BSG auf vielfältige Weise profitieren.

Mehr zur BSG

Nachdem der im Jahr der ersten Chemie-Meisterschaft 1951 geborene Frank Engel seine Spielerkarriere bereits früh mit 19 Jahren beenden musste, arbeitete er fast ein halbes Jahrhundert lang als Trainer in verschiedensten Positionen. Zunächst als Nachwuchstrainer in Leutzsch bei Chemie, dann als Auswahltrainer diverser DDR-Nationalteams, als Co-Trainer der DDR-Nationalmannschaft, als erster DDR-Trainer in Südkorea, nach der Wende bei verschiedenen Vereinen als Chef- und Co-Trainer (wieder in Leutzsch beim FC Sachsen, Markkleeberg, 1. FC Magdeburg, Union Berlin, Rot-Weiß Erfurt, Carl Zeiss Jena, Ägypten, Eintracht Frankfurt, Alemannia Aachen, Hansa Rostock) und schließlich beim DFB als Trainer verschiedener Nachwuchsmannschaften wie der U15 und U19. Ebenfalls beim DFB war er von 2009 bis 2016 der Leiter der Nachwuchsförderung.