09. Dezember 2019 / 12:46 Uhr

Neuzugänge doch nicht ausgeschlossen: RB Leipzig will für Transferträume siegen

Neuzugänge doch nicht ausgeschlossen: RB Leipzig will für Transferträume siegen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Champions-League-Atmosphäre soll es in der Red-Bull-Arena gern regelmäßig geben.
Champions-League-Atmosphäre soll es in der Red-Bull-Arena gern regelmäßig geben. © Picture Point
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Im Oktober hieß es noch: keine Verstärkungen im Winter. Es fehle am nötigen Kleingeld. Nun hat sich die Meinung bei RB Leipzig offenbar geändert. Um in der kommenden Transferperiode nun doch zuschlagen zu können, wäre der Gewinn in Champions-League-Gruppe G von großem Nutzen.

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Lyon. Mit der Reise zum letzten Gruppenspiel bei Olympique Lyon beginnt für RB Leipzig bereits der Kampf um Verstärkungen für die Rückrunde und das Achtelfinale der Champions League. Die Kasse ist mit Königsklassen-Einnahmen von bisher 33,75 Millionen Euro prächtig gefüllt. Mit einem Erfolg in Frankreich am Dienstagabend (21.00 Uhr/Sky) sollen der Gruppensieg und weitere 2,7 Millionen hinzukommen. Mit dem Geld soll auch die Mannschaft verändert werden.

Widerspruch zu früheren Aussagen

Sportdirektor Markus Krösche gibt sich zwar gewohnt defensiv. „Wir haben eine sehr gute Mannschaft und einen sehr guten Kader. Wir haben auch gesehen, was die Spieler, die eingewechselt werden, für einen Impuls bringen können“, sagte der 39-Jährige und machte dennoch klar: „Ich tue mich schwer damit, etwas auszuschließen. Das kann ich nicht.“ Dass die Einnahmen aus der Champions League nicht auf dem Festgeldkonto landen sollen, betonte auch Oliver Mintzlaff. „Ein Großteil geht an die Mannschaft. Der Rest wird investiert“, sagte der Vorstandsboss und wies zudem darauf hin, wie wichtig die Einnahmen auch für einen Verein wie Leipzig seien.

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13.09.2017: Endlich ist es soweit. RB Leipzig gibt gegen den AS Monaco sein Debüt in der Champions League und schlägt sich am historischen ersten Abend wacker. ©
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Damit widersprechen beide früheren Aussagen. Mintzlaff selbst hatte Ende Oktober via "Sport Bild" mitgeteilt: „Im Winter ist kein Geld für Neuzugänge da." Transfers seien erst dann möglich, wenn der Bundesligist vorher Spieler verkaufe.

Ganz oben auf der Wunschliste steht neben dem von halb Europa hofierten Sturm-Juwel Erling Haaland der bei Monaco unter Vertrag stehende Nationalspieler Benjamin Henrichs. Wie der „Kicker“ berichtete hat RB im Fürstentum einen erneuten Vorstoß zum Kauf des bereits im Sommer umworbenen Defensiv-Allrounders gewagt. Die Chancen sollen nun besser stehen, da Henrichs unter dem zurückgekehrten Trainer Leonardo Jardim nur eine Nebenrolle spielt. So kam der frühere Leverkusener - auch verletzungsbedingt - bisher nur auf fünf Liga-Spiele in dieser Saison.

Reichlich Konkurrenz in Sachen Haaland

Der flexibel einsetzbare Henrichs würde die Qualität in der Defensive nicht nur erhöhen, sondern auch den Konkurrenzkampf verstärken. Besonders der auf der linken Abwehrseite im Prinzip konkurrenzlose Marcel Halstenberg würde entlastet werden. Auf der anderen Seite dürfte ein Henrichs-Transfer auch das Aus für Marcelo Saracchi bedeuten. Der uruguayische Nationalspieler ist hinter Halstenberg seit langem unglücklich und könnte verliehen werden. Galatasaray Istanbul soll interessiert sein.

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Schlechter als bei Henrichs stehen für RB die Chancen auf eine Verpflichtung von Haaland. Der 19 Jahre alte Stürmer würde zwar über den kurzen Dienstweg von Schwesterclub Salzburg verpflichtet werden können, dürfte aber nach den bisherigen Leistungen nach Höherem streben. Favorit auf eine Verpflichtung im Winter soll Borussia Dortmund sein. „Erling ist ein sehr guter und interessanter Spieler. Aber was Dortmund macht, ist nicht meine Baustelle“, betonte Krösche, bestätigte aber im gleichen Atemzug mit einem Augenzwinkern, dass man den Angreifer sehr wohl im Auge habe. "Wir wohnen ja nicht im Schrank."

Der junge Norweger wäre der 19. Spieler, der innerhalb des Brauseimperiums von Österreich nach Deutschland wechseln würde. Eine unbestätigte Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro würde das Risiko zwar in Grenzen halten, die Zahl der Interessenten aber ausufern lassen. Zumal RB im Angriff enorm flexibel aufgestellt ist und eine Verpflichtung Haalands im Winter nur notwendig wäre, um ihn der Konkurrenz wegzuschnappen.

Tom Bachmann

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