15. April 2019 / 11:50 Uhr

Kaku schießt Fan ins Gesicht: MLS-Profi lässt Frust raus und sieht Rot

Kaku schießt Fan ins Gesicht: MLS-Profi lässt Frust raus und sieht Rot

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sorgte für Aufregung: Kaku von New York Red Bull.
Sorgte für Aufregung: Kaku von New York Red Bull. © imago/ZUMA Press
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Irre Aktion in der MLS: Mittelfeldspieler Kaku von New York Red Bull ärgert sich über einen Fehlpass im Spiel gegen Kansas City und schießt vor lauter Frust einem Zuschauer einen Ball ins Gesicht. Der Paraguayer fliegt daraufhin vom Platz.

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Mitten ins Gesicht! Ein Fan von Kansas City hatte am Sonntagabend einen denkwürdigen Moment im Spiel seiner Mannschaft gegen New York Red Bull erleben müssen. Der Mittelfeldspieler der Mannschaft aus New York Alejandro Romero Gamarra, kurz Kaku, schoss gefrustet einem Fan den Ball mitten ins Gesicht - und flog dafür vom Platz!

Was war geschehen? In der dritten Minute der Nachspielzeit leistete sich Kaku einen schweren Ausraster. Er ärgerte sich über ein misslungenes Zuspiel und schoss den Ball gefrustet in Richtung Bande. Allerdings verfehlte er diese deutlich, sodass der Ball einem Fan direkt ins Gesicht knallte. Laut ESPN musste der Fan mit einem blutigen Gesicht sofort medizinisch behandelt werden.

Kaku wusste sofort, dass er einen Fehler gemacht hatte

Kaku wusste sofort, dass er einen Fehler gemacht hatte. Nachdem der Schiedsrichter ihm die Rote Karte zeigte, entschuldigte er sich bereits mit mehreren Gesten bei den Fans für sein Verhalten. Später postete er mehrere Botschaften auf Twitter, um sich auch dort öffentlich zu entschuldigen. Sein Verein Red Bull New York allerdings will "die Art des Verhaltens nicht billigen" und kündigt an, dass "die Angelegenheit weiterhin intern diskutiert wird".

Nach der Partie gingen fast alle Spieler der New York Red Bulls zu dem abgeschossenen Fan und erkundigten sich nach dessen Zustand. Kansas City-Verteidiger Andreu Fontas schenkte dem Fan sogar sein Trikot. "Es war ein sehr, sehr harter Ball, den er ihm ins Gesicht geschossen hat", meinte er. "Ich habe mit ihm gelitten, weil er hier war, um eine gutes Spiel zu sehen. Ich wollte, dass er sich ein wenig besser fühlt", sagte er. Kaku sorgte in dieser Spielzeit schon für Ärger in New York, weil der 24-jährige öffentlich mit einem Wechsel zu Club America kokettierte.

Wenn die Wut überkocht: Die größten Ausraster der Fußballgeschichte

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