07. September 2019 / 09:36 Uhr

Barcelona-Präsident Bartomeu erklärt: Deshalb wechselte Neymar nicht von PSG zu Barca

Barcelona-Präsident Bartomeu erklärt: Deshalb wechselte Neymar nicht von PSG zu Barca

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Barcelona-Präsident Josep Bartomeu gibt PSG die Schuld am geplatzten Wechsel von Superstar Neymar. 
Barcelona-Präsident Josep Bartomeu gibt PSG die Schuld am geplatzten Wechsel von Superstar Neymar.  © imago images / PanoramiC / Montage
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Nach Angaben von Josep Bartomeu, dem Präsidenten des FC Barcelona, ist der Transfer von Brasilien-Superstar Neymar an Paris Saint-Germain gescheitert. Demnach seien zu hohe Forderungen der Franzosen Schuld an dem geplatzten Wechsel. 

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Über Wochen zogen sich die zähen Verhandlungen zwischen dem FC Barcelona und Paris Saint-Germain um eine Rückkehr von Superstar Neymar. Doch aus dem geplanten Deal, den vor allem der Brasilianer selbst antrieb, wurde am Ende nichts. Die Verantwortung dafür liege nach Angaben von Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu allein bei den Parisern.

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"Wir haben alles für uns Mögliche getan, um ihn zu verpflichten. Es ist ein Fakt, dass Neymar PSG gebeten hat, nur mit Barcelona zu verhandeln. Aber Barcelona konnte die Forderungen von PSG nicht erfüllen", erklärte der Klub-Boss gegenüber Pressevertretern. Zuletzt sollen die Katalanen angeblich rund 130 Millionen Euro, Mittelfeldspieler Ivan Rakitic, Abwehrtalent Jean-Clair Todibo sowie eine einjährige Leihe von Ousmane Dembélé angeboten haben. Auch das beruhe auf Forderungen des französischen Klubs, wie die Marca Bartomeu zitiert: "Barcelona hat niemals Spieler für Neymar angeboten, es war PSG, das danach gefragt hat."

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Ein Transfer im Winter, wenn die Klubs wieder Spieler verpflichten können, käme nicht in Frage. Zudem verneinte der 56-Jährige das Gerücht, dass Lionel Messi einen Transfer von Neymar gefordert hätte: "Das ist ein Mythos." Dagegen bestätigte Bartomeu einen theoretisch möglichen Abgang von Messi im Sommer 2020. Demnach könne der Argentinier jeweils zum 30. Juni eines jeden Jahres seinen Vertrag einseitig kündigen. "Messi hat einen Vertrag bis 2021. aber der Spieler kann Barca vor dem Ende seiner letzten Saison verlassen", erklärte Barcelonas Präsident.

Bartomeu glaubt an Messi-Verlängerung

Ein vorzeitiger Abgang des Urgesteins der Katalanen gilt aber als unwahrscheinlich. Vielmehr dürfte der 32-Jährige wie zuletzt vor zwei Jahren rechtzeitig seinen Vertrag verlängern. "Wir sind da sehr gelassen", sagte auch Bartomeu. Messi spielt bereits seit 2004 für die Katalanen und ist mit Abstand dienstältester Spieler des Klubs. Mit über 600 Toren ist der Angreifer nicht nur Rekordtorjäger des FC Barcelona, sondern hält mit 419 Treffern auch die Bestmarke für Tore in der spanischen LaLiga.

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