30. September 2022 / 17:01 Uhr

Bericht: Neymar und Mbappé geraten aneinander – Das steckt hinter dem Konflikt der PSG-Superstars

Bericht: Neymar und Mbappé geraten aneinander – Das steckt hinter dem Konflikt der PSG-Superstars

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zwischen den PSG-Superstars Kylian Mbappé und Neymar soll es knirschen.
Zwischen den PSG-Superstars Kylian Mbappé und Neymar soll es knirschen. © IMAGO/Sportimage/Xinhua (Montage)
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Das Verhältnis zwischen den beiden PSG-Superstars Neymar und Kylian Mbappé gilt seit Wochen als belastet. Die "L'Equipe" berichtete nun von einem "kalten Frieden" zwischen den Offensivspielern des französischen Meisters. Gänzlich ausgeräumt sind die Differenzen demnach aber nicht.

Der französische Star Kylian Mbappé will bei seinem Klub Paris Saint-Germain mehr Freiheit und rangelt zugleich verbal mit seinem Teamkollegen Neymar. Von einem "kalten Frieden" zwischen den beiden Stürmern berichtete L'Équipe am Freitag. Auch wenn die beiden Topspieler keinen direkten Konflikt suchten, handele es sich um ein wackeliges Gleichgewicht zwischen den zweien. Auslöser seien Spannungen im Sommer gewesen, als Mbappé einem möglichen Neymar-Verkauf zugestimmt haben soll, während er selber einen neuen Vertrag erhielt.

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Der Franzose sei über Freiheiten, die Neymar sich genommen hätte, verwundert gewesen und hätte sich nicht gegen einen Verkauf gestellt, schreibt L'Équipe. "Es gibt Perioden, in denen wir die besten Freunde der Welt sind, und zu anderen Momenten reden wir weniger miteinander", beschrieb Mbappé das Verhältnis zu dem Brasilianer Anfang des Monats. Nicht vergessen ist dabei das "Penalty-Gate" im August, als Mbappé sich nach Zoff mit Neymar als Elfmeterschütze durchsetzte und Trainer Christophe Galtier in der Streitfrage entschied: "Kylian ist die Nummer eins. Dahinter definiere ich grundsätzlich einen zweiten, und das ist natürlich Neymar."

Dessen ungeachtet beklagte Mbappé fehlende Freiheiten bei PSG. Nach seinem Spiel für die Nationalmannschaft gegen Österreich am 22. September sagte er: "Hier habe ich mehr Freiheit." In Paris sei das anders, da habe er diese nicht, da müsse er die Position des Mittelstürmers besetzen. Wie die Zeitung Le Parisien am Freitag berichtete, bestätigte Trainer Galtier die Analyse von Mbappé am Vortag zwar, ohne daraus aber ein Problem zu machen.

Vor dem Start in die Saison habe man über die Aufstellung gesprochen und sei sich einig gewesen, dass man einen vierten Spieler mit einem anderen Profil benötige, um noch erfolgreicher zu sein. Diesen Spieler habe man nicht gefunden, in der Nationalmannschaft habe Mbappé aber mit Olivier Giroud einen solchen Spieler an seiner Seite. "Wir haben eine andere Animation, andere Profile, die aber auch sehr interessant sind", sagte Galtier.

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