03. September 2019 / 17:49 Uhr

Medien: Neymar-Streit bei PSG - Teamkollegen vertrauen Paris-Superstar nicht mehr

Medien: Neymar-Streit bei PSG - Teamkollegen vertrauen Paris-Superstar nicht mehr

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wegen Neymar soll es bei PSG zu einer Auseinandersetzung im PSG-Training mit Mitspielern gekommen sein. Das Transfer-Theater beschäftigt den Klub wohl noch nachhaltig.
Wegen Neymar soll es bei PSG zu einer Auseinandersetzung im PSG-Training mit Mitspielern gekommen sein. Das Transfer-Theater beschäftigt den Klub wohl noch nachhaltig. © imago images / PanoramiC
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Der Transfer-Wirbel ist beendet - dennoch steht Paris-Saint-Germain-Superstar Neymar weiterhin im Fokus der spanischen und französischen Medien. So soll der Brasilianer nach dem verpassten Wechsel nicht nur "niedergeschlagen" sein, sondern auch Zoff mit seinen Teamkollegen haben.

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Neymar wechselt nicht: Die Transfer-Saga des Sommers ist beendet. Trotzdem steht der Superstar von Paris Saint-Germain weiterhin im Fokus der Medien. Demnach ist nicht nur der brasilianische Ausnahmespieler sauer über den verpassten Sommer-Transfer zum FC Barcelona oder Real Madrid - auch Neymars Teamkollegen haben offenbar genug. Im PSG-Training soll es laut eines Berichts der französischen Zeitung L'Equipe vor wenigen Tagen zu einer Auseinandersetzung zwischen Neymar und Mitspielern gekommen sein.

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Transfer-Theater um Neymar sorgt für große Unruhe bei PSG

So hätten die fast täglichen Wasserstands-Meldungen über einen möglichen Neymar-Wechsel für viel Unruhe innerhalb der Mannschaft gesorgt. Die Spieler würden Neymar wegen seiner andauernden Wechsel-Wünsche misstrauen, der Klub ärgere sich, dass der Brasilianer noch immer kein Französisch spricht. Der gesamte Frust soll sich dann nach dem Training entladen haben.

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Zuvor hatte die L'Equipe bereits über die letzten Details im geplatzten Neymar-Poker mit dem FC Barcelona berichtet: Die Katalanen sollen zuletzt rund 130 Millionen Euro, den Ex-Schalker Ivan Rakitic (31) und Abwehrtalent Jean-Clair Todibo (19) sowie eine einjährige Leihe des Ex-Dortmunders Ousmane Dembélé angeboten haben - Neymar habe sogar angeboten, sich mit 20 Millionen Euro an der fälligen Ablöse zu beteiligen. Doch PSG habe zu verstehen gegeben, dass die Pariser sich auf solch einen Deal nicht einlassen werden - zumal auch Dembélé seine Zustimmung zu dem Tauschgeschäft verweigert habe.

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Neymar-Vater soll noch bis Ende des Transfer-Fensters mit Real Madrid verhandelt haben

Wie die spanische Zeitung Marca berichtet, soll Neymars Vater und Berater zudem noch bis zum Ende des Transfer-Fensters am Montag versucht haben, seinen Sohn mit dessen Zustimmung bei Real Madrid unterzubringen. Doch der spanische Topklub soll sich aus Angst vor Neymars körperlicher Verfassung (der Nationalspieler war zuletzt häufiger verletzt) aus den Verhandlungen zurückgezogen haben.

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Neymar sei über den verpassten Sommer-Wechsel "so niedergeschlagen, wie nie zuvor in seiner Karriere", berichtete die spanische Zeitung Sport. Er sei "wütend" und "verärgert" - vor allem, weil er bis zum Ende an einen Transfer geglaubt habe. Laut L'Equipe käme ein Streik für Neymar aber aktuell nicht in Frage.

Neymar noch bis 2022 bei PSG unter Vertrag

Neymar steht beim Klub des deutschen Trainers Tuchel noch bis 2022 unter Vertrag. Vor zwei Jahren hatte der Angreifer mit seinem 222-Millionen-Euro-Rekordtransfer vom FC Barcelona zu PSG für Schlagzeilen gesorgt. Zuletzt hatte er mit dem Klub die französische Meisterschaft geholt, war jedoch in der Champions League bereits im Achtelfinale am englischen Vertreter Manchester United gescheitert. Neymar absolvierte seit 2017 58 Pflichtspiele für die Pariser und erzielte 51 Tore. Selbst Tuchel bestätigte den Wechsel-Wunsch Neymars in diesem Sommer.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht war Superstar Neymar in den vergangenen Jahren häufiger zu sehen. Der von vielen für seine Schwalben kritisierte Brasilianer hatte mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen. Zur Galerie
Mit schmerzverzerrtem Gesicht war Superstar Neymar in den vergangenen Jahren häufiger zu sehen. Der von vielen für seine Schwalben kritisierte Brasilianer hatte mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen. ©

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