26. April 2020 / 21:19 Uhr

Ex-Berater von Neymar behauptet: FC Bayern gab Transfer-Angebot ab - Wahl fiel jedoch auf Mario Götze

Ex-Berater von Neymar behauptet: FC Bayern gab Transfer-Angebot ab - Wahl fiel jedoch auf Mario Götze

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Neymar soll ein Angebot vom FC Bayern München erhalten haben.
Neymar soll ein Angebot vom FC Bayern München erhalten haben. © imago images/PanoramiC
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Das wäre ein Mega-Transfer gewesen: Wie Neymars Ex-Berater Wagner Ribeiro nun in einem Gespräch mit dem US-Portal "ESPN" behauptet hat, soll der FC Bayern München 2013 ein Transfer-Angebot für den brasilianischen Superstar abgegeben haben. Am Ende entschieden sich die Bayern-Bosse jedoch für Mario Götze.

Neymar ist ohne Frage einer der aktuell größten Superstars im Weltfußball: Der teuerste Fußballer der Welt (kam 2017 für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona) ist der Schlüsselspieler in der Star-Truppe von Paris Saint-Germain. Bei den Franzosen kann der Olympiasieger von 2016 in 80 Spielen 108 Tor-Beteiligungen vorweisen. Zuvor erzielte der heute 28-Jährige in 186 Pflichtspielen für den FC Barcelona 105 Tore. Doch wie sein Ex-Berater Wagner Ribeiro nun behauptet, hätte Neymars Karriere auch ganz anders verlaufen können.

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Neymar als Attraktion der Bundesliga? Heute kaum vorstellbar, doch laut Ribeiro hatte der FC Bayern München im Jahr 2013 dem damals noch beim FC Santos in Brasilien spielenden Neymar ein Angebot gemacht. So habe es für den Youngster "Anfragen aus aller Welt" gegeben, sagte er ESPN. So listet Neymars Ex-Berater unter anderem den FC Chelsea, Juventus Turin und eben den FC Bayern als Interessenten auf, die jeweils auch ein Angebot abgegeben hätten. Den Zuschlag erhielt jedoch der FC Barcelona, zu dem der brasilianische Nationalspieler 2013 für 88 Millionen Euro wechselte - und wo er an der Seite von Lionel Messi zum Weltstar aufstieg.

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Statt eines "jungen Brasilianers": FC Bayern verpflichtete Mario Götze

Die Behauptung des Ex-Neymar-Vermittlers könnte der Wahrheit entsprechen: Schon 2013 bestätigte der ehemalige Bayern-Präsident Uli Hoeneß während einer Podiumsdiskussion, dass der damalige Bayern-Trainer Pep Guardiola "gewisse Vorstellungen" hatte, "einen jungen brasilianischen Spieler zu kaufen" - ohne jedoch einen konkreten Namen zu nennen. Diesen Wunsch des heutigen Manchester-City-Coaches hätten die FCB-Boss jedoch abgelehnt. "Wir haben in der Vergangenheit nicht so gut gelegen mit jungen Brasilianern", sagte Hoeneß einst. "Wenn du dann einen holst, der 20 oder 30 Millionen Euro oder mehr kostet, dann ist es extrem schwierig. Wir haben es im Fall Breno erlebt."

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Stattdessen wechselte im Sommer 2013 BVB-Shootingstar Mario Götze für die festgeschriebene Ablösesumme von 37 Millionen Euro zum FC Bayern: "Weil er einen ähnlichen Spieler haben wollte, sind wir dann auf Mario Götze gekommen", erklärte Hoeneß. Gut möglich also, dass der FCB beim Neymar-Berater erst vorgefühlt hatte - sich dann jedoch auf einen Götze-Transfer festgelegt hat.

Neymar winkt neuer Mega-Vertrag bei PSG

Das Rest ist Geschichte: Götze scheiterte beim Rekordmeister und flüchtete nach drei Jahren zurück zum BVB, während Neymar zum Weltstar reifte. Heute steht selbst Götzes Zukunft bei den Dortmundern in den Sternen. Der Vertrag des 27-Jährigen läuft am Saisonende aus. Am Sonntag kündigte jedoch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watze Gespräche mit dem Mittelfeldspieler an. Parallel verhandelt Neymar über einen neuen Mega-Vertrag bei PSG. Wie die spanische Sportzeitung Sport berichtet, soll der französische Top-Klub dem 28-Jährigen ein Gehalt in Höhe von 38 Millionen Euro pro Jahr bieten - aktuell liegt sein Verdienst bei etwa 36 Millionen Euro pro Jahr.