15. September 2021 / 08:09 Uhr

Mit 16 statt 84 Teams: Bezirkspokal soll nicht erneut Corona zum Opfer fallen

Mit 16 statt 84 Teams: Bezirkspokal soll nicht erneut Corona zum Opfer fallen

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Schon ein paar Tage her: Die Krähen recken den Bezirkspokal in die Höhe.
Schon ein paar Tage her: Die Krähen recken den Bezirkspokal in die Höhe. © Dennis Michelmann
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Der Bezirkspokal soll nicht erneut Corona zum Opfer fallen, sondern wieder ausgespielt werden - in stark reduzierter Form. Statt 84 sollen Anfang März nur 16 Teams um den Titel spielen: die sechs Teilnehmer der Landesliga-Aufstiegsrunde und die zehn Bezirksliga-Vorrundensieger.

16 statt 84 – der Pokalwettbewerb des Bezirks Hannover soll in diesem Spieljahr nicht erneut der Corona-Pandemie zum Opfer fallen. Und wird aus diesem Grund in stark abgespeckter Version über die Bühne gehen.

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Normalerweise nehmen 84 Mannschaften am Bezirkspokal teil. Das war zum letzten Mal in der Saison 2019/2020 der Fall – allerdings musste der Wettbewerb nach dem Achtelfinale abgebrochen werden. Im Losverfahren „verteidigte“ der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide den Pokalsieg von 2019 und durfte zum zweiten Mal in Folge in der ersten Runde des NFV-Pokals mitmischen. In der vergangenen Saison fiel der Bezirkspokal gänzlich ins Wasser, sodass letztlich 80 Mannschaften im Lostopf landeten, der Heeßeler SV übrig blieb und Anfang August am Landespokal teilnehmen durfte.

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In diesem Jahr soll das Losverfahren möglichst gar nicht zum Einsatz kommen, die Entscheidung auf sportlichem Wege ermittelt werden. Weswegen der Spielausschuss um Thorsten Schuschel den Wettbewerb stark abgespeckt hat. Statt 84 Vereinen sollen in der zweiten Saisonhälfte nur noch 16 Klubs in vier Runden ihren Sieger ausspielen. Sie streiten sich um 1200 Euro Preisgeld, insgesamt 280 Liter Bier und das Ticket für den Landespokal.

Dem Plan nach qualifizieren sich die sechs Mannschaften der Landesliga-Aufstiegsrunde sowie die zehn Vorrundensieger aus der Bezirksliga für die erste Pokalrunde. Diese soll am ersten Märzwochenende 2022 und damit eine Woche vor dem Start der Auf- und Abstiegsrunde über die Bühne gehen. Allerdings ist die Teilnahme freiwillig – verzichtet ein Verein, will der Spielausschuss „in eigenem Ermessen“ entscheiden, wer nachrückt.