20. Januar 2020 / 18:42 Uhr

NFV-E-Sport-Cup: Hördener Koch und Deppe erreichen Achtelfinale

NFV-E-Sport-Cup: Hördener Koch und Deppe erreichen Achtelfinale

Jan-Philipp Brömsen
Göttinger Tageblatt
Steffen Koch (l.) und Markus Deppe (vor dem Bildschirm) kommen beim NFV-E-Sport-Cup in Hannover unter die besten 16 Teams
Steffen Koch (l.) und Markus Deppe (vor dem Bildschirm) kommen beim NFV-E-Sport-Cup in Hannover unter die besten 16 Teams © Zwing
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Die Hannoveraner Swiss Life Hall wurde zur Zocker-Arena: Beim 2. NFV-E-Sport-Cup gingen insgesamt 196 Gamer an den Start –mit dabei auch drei Teams aus dem Kreis Göttingen-Osterode. Das Harzer-Duo Steffen Koch und Markus Deppe schaffte Sprung ins Achtelfinale.

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192 Spieler, 96 Duos, 48 Bildschirme, 24 Konsolen: Der Kunstrasen in der Swiss-Life-Halle glich einer großen Arena für Zocker. Den gesamten Tag wurde es immer wieder laut in der Halle - bei mehr als 20 Spielen gleichzeitig kein Wunder. Gezockt wurde Fifa auf der Playstation 4 im Modus „Zwei gegen Zwei“.

Die besten Spieler aus Niedersachsen hatten sich für die zweite Auflage in Hannover qualifiziert. Mittendrin waren Steffen Koch und Markus Deppe, die für Rot-Weiß Hörden an den Start gingen. „Es war ein echt coole Erfahrung. Ein Feeling, so ähnlich wie in der Lokhalle. Zudem waren echt viele Zuschauer in der Halle“, erzählt Koch, der zusammen seinem besten Kumpel Markus Deppe auch aus Hörden die nötige Fanunterstützung bekamen.

Sportlich begann das Turnier, dass im „85er-Modus“ ausgetragen wurde, nicht so berauschend. „Der Modus bedeutet, dass alle Spieler, egal welches Team sie nehmen, mit derselben Stärke spielen. Da ist es egal ob man Meppen oder Liverpool nimmt“, so Deppe. In der Vorrundengruppe kassierten die Hördener zum Auftakt eine knappe 0:1-Niederlage gegen den Sprakensehler SV. Nach Siegen gegen den TSV Langenholtensen (3:1) und TSV Lenne (2:1) reichte es dennoch zum Gruppensieg.

Die Bilder vom 2. NFV-E-Football-Cup

Die Sieger von der SG Wehrstedt/Salzdetfurth. Zur Galerie
Die Sieger von der SG Wehrstedt/Salzdetfurth. ©
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Achtelfinal-Aus nach Verlängerung

Das mit Team Frankreich spielende Duo qualifizierte sich für die Zwischenrunde der besten 64 Teams. Zunächst gab es einen knappen 1:0-Erfolg gegen SV Wistedt. Mit demselben Ergebnis gewannen Koch/Deppe auch in der nächsten Runde und zogen ins Achtelfinale der besten 16 Teams ein.

Bei einer Spielzeit von zweimal sechs Minuten kam es zum Duell mit dem SV Wehrstedt 65. Nach einer spannenden Partie stand es nach zwölf Minuten 3:3 – es ging in die Verlängerung. Dort unterlagen Koch/Deppe mit 3:5 und schieden aus. Wehrstedt kämpfte sich bis ins Endspiel und gewann dieses deutlich mit 4:0. Das Duo Niko Jurkschat und Luca Schulze gewannen nicht nur das Turnier an der Konsole, sondern einen Gutschein für ein Trainingslager in Barsinghausen für das gesamte Team.

„Wir haben uns schon ein wenig geärgert. Wehrstedt war nicht viel besser. Das Turnier macht aber Lust auf mehr. Für mich bleibt es aber ein Hobby und ist eher kein Sport“, so Koch. Dem Hördener Duo gelang es immerhin unter die besten 16 Teams zu kommen – eine neue Chance haben sie im nächsten Jahr.

Als weitere Kreisvertreter waren der RSV Göttingen 05 und SC Eichsfeld in die niedersächsische Landeshauptstadt gereist. Für beide Teams war jedoch schon nach der Gruppenphase Schluss. In der Qualifikationsrunde der Gruppendritten und -vierten war das Abenteuer E-Sport beendet.

1. eFootball-Kreismeisterschaft Göttingen-Osterode

Wolfram Marx (KSB Göttingen-Osterode) Zur Galerie
Wolfram Marx (KSB Göttingen-Osterode) ©

Starkes Niveau

Die Eichsfelder mit Marvin Eberhardt und Robin Kellner schafften es zwar nicht in die Endrunde, jedoch fuhr das Duo des SC Eichsfeld mit 6:1 einen der höchsten Siege in der Vorrunde ein. „Das war schon schön anzuschauen. Der Kunstrasen mit einer riesigen Leinwand mit Liveübertragung. Das erlebt man nicht alle Tage“, sagt Eberhardt, der bereits früh erkannte, dass das Niveau etwas anders als beim Kreisentscheid in Herzberg ist. „Es war alles viel professioneller. Ein echt hohes Niveau. Viele Teams hatten sich auch deutlich besser vorbereitet als wir“, so der Eichsfelder.

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Eberhardt betont, dass die allein die Teilnahme ein tolle Werbung für seinen Verein gewesen sei. „Wir sind stolz darauf, dabei gewesen zu sein. Mal schauen wie sich das Spiel in Zukunft entwickelt“, ergänzt Eberhardt.

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