13. Dezember 2020 / 15:47 Uhr

Der Präsident macht den Weg frei für die Zukunft: Distelrath hört als NFV-Chef auf

Der Präsident macht den Weg frei für die Zukunft: Distelrath hört als NFV-Chef auf

Carsten Bergmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Den Weg nach Bremen wird Günter Distelrath im Sommer zum letzten Mal auf sich nehmen.
Den Weg nach Bremen wird Günter Distelrath im Sommer zum letzten Mal auf sich nehmen. © nordphoto
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Günter Distelrath wird im Sommer nicht wieder für den Spitzenposten des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) kandidieren. 

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Darüber hat der 71-Jährige in einer Videoschalte die Verbände informiert. Hintergrund: Distelraths Zeit als Vizepräsident im Deutschen Fußballbund (DFB) endet altersbedingt im Herbst 2022.

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Und weil der Posten in der Regel vom NFV-Präsidenten bekleidet wird, zieht Distelrath zugunsten seines möglichen Nachfolgers zurück. Der norddeutsche Verbandstag (Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein) findet am 19. Juni in Bremen statt.

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Niedersachsen bleibt er treu

Seine Rolle als oberster Fußballboss in Niedersachsen will Günter Distelrath hingegen weiter erfüllen. Am 6. Februar stellt er sich auf dem digitalen Verbandstag des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) zur Wahl, einen Gegenkandidaten gibt es nicht.

Im SPORTBUZZER-Interview kündigte er an, vor allem die Digitalisierung vorantreiben und das Ehrenamt stärker fördern zu wollen. Der 71-Jährige geht damit in seine zweite Amtszeit, 2017 übernahm er von Karl Rothmund.