08. Juli 2019 / 18:51 Uhr

NFV-Kreis Gifhorn: Vorsitzender Ralf Thomas hat ehrgeizige Ziele

NFV-Kreis Gifhorn: Vorsitzender Ralf Thomas hat ehrgeizige Ziele

Benno Seelhöfer
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Hat eine Menge vor: Vorsitzender des NFV-Kreises Gifhorn, Ralf Thomas, will die Vereine unter anderem beim Ausbau der Infrastruktur unterstützen.
Hat eine Menge vor: Vorsitzender des NFV-Kreises Gifhorn, Ralf Thomas, will die Vereine unter anderem beim Ausbau der Infrastruktur unterstützen.
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Jung, modern, auf dem neuesten Stand der Technik: So stellt sich Ralf Thomas seinen NFV-Kreis Gifhorn in Zukunft vor. Erst am Freitag wurde der Vorsitzende auf dem Kreisfußballtag in seinem Amt bestätigt – und das Vertrauen will er mit einem ehrgeizigen Zukunftsprogramm zurückzahlen.

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„Fußballkreis 2025 – und wie kommen wir dahin?“ ist auf die nächsten Jahre ausgelegt, Ergebnisse sollen aber schon 2019 bemerkbar sein, erhofft sich Thomas.

Vier wichtige Themengebiete umfasst das Programm, das auf einem zweitägigen Workshop erarbeitet wurde: die Digitalisierung der Kreisarbeit, den Ausbau von E-Football, die Verbesserung der Infrastruktur auf den Vereinsgeländen sowie die Entlastung der Klubs. „Wenn wir das nicht machen, sehe ich uns im Landkreis Gifhorn strukturtechnisch weit abgehängt“, sagt Thomas.

Im Rahmen der Digitalisierung will der NFV-Kreis vor allem junge Leute ansprechen, auf die Thomas auch im operativen Bereich des Vorstandes setzt. „Jung und modern geht heute nur über soziale Medien“, sagt Thomas, deshalb sei der Kreis mittlerweile nicht mehr nur auf Facebook, sondern auch auf Instagram zu finden. Ein Weg, der sich laut des Kreis-Chefs auszahlt: „Wir haben keinerlei Probleme, Nachwuchs zu finden.“

Dazu ist sei der Vorsitzende aktuell mit Entwickler Microsoft in Gesprächen, will alle Ausschüsse und Mitarbeiter des Kreises mit einem Office365-Zugang versehen. „Ich werde versuchen, so viele Lizenzen zu bekommen, dass alle Vereinsmitglieder, die eine Funktion haben, ausgestattet werden.“ Bis Weihnachten sollen schon die ersten Abläufe komplett papierlos vonstattengehen.

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Auch über den E-Football will Thomas den Vereinsfußball attraktiv machen. „Wir wollen den E-Football für Taktik-Schulungen nutzen. Dann können die Kinder und Jugendlichen Spielszenen an der Konsole simulieren und sie nachher auf dem Platz umsetzen.“ Er hofft, dass sich über das gemeinschaftliche Zocken an der Konsole Kinder und neue Trainer für den Vereinssport begeistern. Gespräche über die Zusammenarbeit mit Firmen laufen schon, so Thomas – auch wegen des Sponsorings. Schließlich hätten die meisten Vereinsheime in Sachen technischer Ausstattung großen Nachholbedarf.

Ebenfalls auf der Agenda des Kreis-Chefs steht die Verbesserung der Infrastruktur. Dafür will Thomas Geldtöpfe von Landessportbund oder EU anzapfen, um die Vereine beim Bau von Kunstrasenplätzen zu unterstützen, damit im Winter nicht so viele Spiele ausfallen. Obendrein könne man Kinder und Jugendliche nur mit attraktiven und modernen Vereinsgeländen in die Klubs locken.

Außerdem sollen die Vereine entlastet werden. Das solle zum einen finanziell geschehen, in dem beispielsweise die Gebühren für Trikot-Werbung wegfallen, aber auch auf administrativer Ebene. Thomas plant unter anderem niedrigere Hürden für G-Jugendtrainer und möchte Vereinsfunktionäre in rechtlichen Fragen unterstützen.

Es sind vier Themenschwerpunkte, die Thomas mit seinen Vorstandskollegen bei einem weiteren Workshop verfeinern will. Dafür führt er auch eine Befragung der Vereine durch. Denn: „Im Nordkreis gibt es völlig andere Probleme als im Südkreis.“

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