18. Juni 2020 / 16:56 Uhr

NFV-Pokal soll nicht eingeschläfert werden, aber was wird aus Havelse gegen Braunschweig?

NFV-Pokal soll nicht eingeschläfert werden, aber was wird aus Havelse gegen Braunschweig?

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Was ist denn nun? Havelses Coach Jan Zimmermann tappt genau wie alle anderen im Dunkeln.
Was ist denn nun? Havelses Coach Jan Zimmermann tappt genau wie alle anderen im Dunkeln. © Debbie Jayne Kinsey
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„Der Verbandspokal wird auf alle Fälle stattfinden“, sagte Thorsten Schuschel und meint damit die neue Saison. Wann auch immer die beginnen wird. Zumindest diesbezüglich besteht Klarheit, aber was ist mit der aktuellen Runde und dem abgesagten Halbfinale zwischen dem TSV Havelse und Eintracht Braunschweig?

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Ob die Wettbewerbe im Bezirks- und Kreispokal in der neuen Saison über die Bühne gehen können oder ob der Masse an Punktspielen in den einzelnen Ligen ausgesetzt wird, steht und fällt mit der Entwicklung der Covid-19-Pandemie. Ganz im Gegensatz zu den beiden NFV-Pokalen für Drittligisten und Regionalligisten sowie Amateure.

Platz im DFB-Pokal nicht herschenken

„Der Verbandspokal wird auf alle Fälle stattfinden“, sagte Thorsten Schuschel, Spielausschussvorsitzender im Bezirk und im Kreis, während der Auslosung des Bezirksteilnehmers für den NFV-Pokal 2020/2021.

Diese Absicht stehe fest im Raum, sagte Schuschel. „Das hat einmal mit den Sponsoreneinnahmen zu tun und insbesondere mit der Qualifikation für den DFB-Pokal. Diesen Platz will Niedersachsen natürlich keinesfalls abgeben, aufgeben oder einfach so herschenken.“

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Es soll also weitergehen – aber was ist mit der aktuellen Runde? Nach wie vor offen. „Das einzige was ich weiß, ist dass es sportlich ausgetragen werden soll und wenn das nicht möglich ist, dann soll das Los entscheiden“, sagt Jan Zimmermann, Trainer und Sportlicher Leiter des TSV Havelse.

Zimmermann drückt der Eintracht die Daumen

Der Regionalligist hätte am 13. April eigentlich im eigenen Stadion auf Eintracht Braunschweig treffen sollen. Parallel wären im zweiten Halbfinale der VfB Oldenburg und der BSV Rehden aufeinander getroffen.

„Klar“, sagt Zimmermann, „ich drücke Braunschweig die Daumen, dass sie den Aufstieg packen oder mindestens unter die ersten vier kommen.“ Dann hätten die verbliebenen Halbfinalisten einen Konkurrenten weniger, weil die Eintracht direkt für den DFB-Pokal qualifiziert wäre. „Aber selbst das steht ja noch nicht fest“, sagt Zimmermann. Wie vieles andere auch.