31. August 2020 / 09:19 Uhr

Nur die Frauen des TSV Bemerode stehen im NFV-Pokal im Achtelfinale

Nur die Frauen des TSV Bemerode stehen im NFV-Pokal im Achtelfinale

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Braunschweigs Victoria Wiedermann und Limmers Jana Rauch kämpfen um den Ball. 
Braunschweigs Victoria Wiedermann und Limmers Jana Rauch kämpfen um den Ball.  © CHRISTIAN HANKE
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Für die Frauen von Hannover 96, des TSV Limmer und HSC Hannover ist der NFV-Pokal der Saison 2020/2021 bereits wieder Geschichte. Einzig der TSV Bemerode zog gegen den FFC Renshausen ins Achtelfinale ein.

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Aus dem Hannover-Quartett hat es nur der TSV Bemerode ins Achtelfinale des NFV-Pokals der Fußballfrauen geschafft. Der Oberligist bezwang daheim den FFC Renshausen mit 2:0 (1:0).

"Dann halten wir jetzt die Fahne hoch"

„Das hätten wir auch nicht gedacht, aber dann halten wir halt jetzt die Fahne hoch“, sagte Co-Trainer Fred Oeltermann. Und zwar im Achtelfinale am 26. September (13 Uhr) bei BW Hollage.

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Israa Baghdadi brachte den TSV nach einer Viertelstunde in Führung. Die Torschützin zum 2:0, Celina Klebe (50. Minute), hatte eigens für die Partie ihren Urlaub unterbrochen und kehrte sofort nach dem Duschen an die Ostsee zurück. „Das 2:0 ist ein schmeichelhaftes Ergebnis für den FFC“, sagte Oeltermann.

"Sehen uns in der Meisterrunde wieder"

Auf einem guten Weg sieht Trainer Dennis Pannwitz den TSV Limmer – trotz des 1:3 (0:0) gegen Eintracht Braunschweig. „Ich gehe davon aus, dass sich beide Teams in der Meisterrunde wiedersehen werden“, sagte Pannwitz.

Bilder zum Erstrundenspiel des Niedersachsenpokals der Frauen zwischen dem TSV Limmer und Eintracht Braunschweig:

Braunschweigs Victoria Wiedermann und Limmers Jana Rauch kämpfen um den Ball.  Zur Galerie
Braunschweigs Victoria Wiedermann und Limmers Jana Rauch kämpfen um den Ball.  ©

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit brachte Elisa Meier den TSV in Front (55.), nur zehn Minuten später stand es bereits 1:2. „Wenn wir das Ganze ein bisschen cleverer spielen, dann gehen wir als Sieger vom Platz“, sagte Pannwitz. So fiel sogar noch das 1:3 (80.).

"Aus ist am Ende schon verdient"

Nach einer verschlafenen ersten Hälfte unterlag der HSC Hannover beim TuS Westerholz mit 1:2 (0:2). „Da haben wir uns überrollen lassen“, sagte HSC-Trainerin Heidi Kalden. Der Anschlusstreffer durch Lina-Sophie Seifert (88.) sei allerdings zu spät gefallen.

Viele Probleme mit dem Platz hat 96 laut Trainer Sebastian Baar beim 1:2 (0:1) beim Osnabrücker SC gehabt: „Der Gastgeber ist mit diesen Bedingungen besser zurechtgekommen, das Aus ist am Ende schon verdient.“ Auch hier sei der Anschlusstreffer von Anna-Lena Füllkrug (88.) viel zu spät gefallen.